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·15. Januar 2026

Ungewöhnlicher Abgang: Nächster Wirbel um BVB-Star Adeyemi

Artikelbild:Ungewöhnlicher Abgang: Nächster Wirbel um BVB-Star Adeyemi

Nach dem 3:0-Sieg gegen Werder Bremen sorgt Karim Adeyemi erneut für Aufsehen. Ein ungewöhnlich früher Abgang aus der Kabine wirft neue Fragen auf.

Karim Adeyemi steht bei Borussia Dortmund weiter im Fokus – und erneut geht es weniger um seine Leistungen auf dem Platz als um sein Auftreten daneben. Beim 3:0-Heimsieg gegen Werder Bremen am Dienstagabend sorgte der Nationalspieler laut einem Bericht der BILD mit einem ungewöhnlich frühen Abgang aus der Kabine für Irritationen.


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Sportlich erlebt der 23-Jährige derzeit eine ungewohnte Phase. Zum zweiten Mal in Folge musste Adeyemi zunächst auf der Bank Platz nehmen und kam auch gegen Bremen erst in der Schlussphase ins Spiel. In der 84. Minute wurde er für Fabio Silva eingewechselt – zuvor hatte er beim 3:3 in Frankfurt lediglich rund 14 Minuten Einsatzzeit erhalten. Für einen Spieler, der in Bestform als absoluter Unterschiedsspieler gilt, ist diese Rolle alles andere als zufriedenstellend.

Nach dem Abpfiff verlagerte sich die Aufmerksamkeit dann auf das Geschehen abseits des Rasens. Nach BILD-Informationen verließ Adeyemi bereits um 22:44 Uhr, also rund 20 Minuten nach Spielende, allein den Kabinentrakt und machte sich auf den Weg aus dem Stadion.

BVB-Star Adeyemi sorgt mit ungewöhnlichem Abgang für Irritationen

Viele seiner Mitspieler befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch in Interviews oder waren gerade erst auf dem Weg in die Kabine. Erst etwa eine Viertelstunde später verließen die nächsten Profis das Stadion. Intern wurde dieser schnelle Abschied von Adeyemi als ungewöhnlich wahrgenommen.

Der Vorfall kommt zu einem sensiblen Zeitpunkt. Adeyemi steht seit Monaten unter besonderer Beobachtung, nachdem es zuletzt mehrfach zu disziplinarischen und emotionalen Aussetzern gekommen war. Besonders sein Wutausbruch im Dezember beim 2:0 gegen Borussia Mönchengladbach hatte für Aufsehen gesorgt. In der Folge musste er bei Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Sebastian Kehl zum Rapport erscheinen, verbunden mit einer empfindlichen Geldstrafe.

Trainer Niko Kovac und die Klubführung verfolgen seitdem sehr genau, wie sich der Offensivspieler präsentiert – auf dem Platz und im täglichen Umgang. Sein bis 2027 laufender Vertrag ändert nichts daran, dass seine Position im Team durch die jüngsten Vorfälle intern als geschwächt gilt. Aus dem Vereinsumfeld heißt es, Adeyemi stehe derzeit unter intensiver Beobachtung und dürfe sich keinen weiteren Fehltritt mehr erlauben.

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