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·13. Februar 2026

Ungewohnte Situation: HSV mit Überangebot in Abwehr und Sturm!

Artikelbild:Ungewohnte Situation: HSV mit Überangebot in Abwehr und Sturm!

Vor dem Bundesliga-Duell mit Union Berlin samt der Rückkehr von Ex-Trainer Steffen Baumgart befindet sich der HSV in einer fast luxuriösen Ausgangslage.

Während in vielen Saisonphasen Verletzungen und zahlreiche Rot-Sperren die Auswahl einschränkten, herrscht plötzlich ein enormer Konkurrenzkampf vor. Das gilt vor allem für die Abwehr und den Sturm. In der Mittelfeld-Zentrale hingegen ist die Personallage durch die Verletzungen von Sambi Lokonga und Albert Grönbaek angespannter.


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Und trotzdem: Co-Trainer Loic Favé beschreibt die neue Situation als echten Leistungstreiber. „Man merkt im Training sofort, dass es heiß umkämpft um Kader und Startelf geht. Das ist eine Riesen-Chance, um uns maximal zu pushen“, erklärte Fave am Donnerstag.

Tatsächlich könnte sich die personelle Lage weiter zuspitzen. Yussuf Poulsen ist nach überstandener Sprunggelenksverletzung wieder voll im Training und bereit für sein Kader-Comeback. Auch Jean-Luc Dompé, zuletzt nach einer Trunkenheitsfahrt suspendiert, drängt zurück ins Aufgebot. Favé betont: „Er hat diese Woche alles mitgemacht. Wir schauen, ob es für den Kader reicht. Dompé will dem Verein und der Mannschaft etwas zurückgeben. Er ist sehr motiviert beim Training dabei.“

HSV mit „Glücksfall in der Defensive“

Sollten beide zurückkehren, stünden dem HSV für drei Offensivpositionen gleich acht Angreifer zur Verfügung. Selbst etablierten Kräften wie Robert Glatzel könnte in diesem Fall ein Platz auf der Tribüne drohen. Über Glatzel sagt Favé: „Wir werden alle Stürmer-Typen mit ihren unterschiedlichen Qualitäten im Laufe der Saison brauchen.“ Gerade gegen „einen tief stehenden Gegner“ wie Union könne seine Präsenz innerhalb des Sechszehners wertvoll sein.

Auch defensiv herrscht Gedränge. Neben dem gesetzten Luka Vuskovic kämpfen mit Rückkehrer Nicolás Capaldo, Warmed Omari, Jordan Torunarigha und Daniel Elfadli gleich vier qualitativ hochwertige Akteure um zwei vakante Positionen in der hanseatischen Dreierkette. „Für das Trainer-Team ist es ein Glücksfall, wenn du hinten solche Optionen hast“, erklärt Favé. Wer am Samstag (15.30 Uhr, Sky) gegen Steffen Baumgart und die Köpenicker ran darf, ist noch völlig offen.

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