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·6. September 2026
Unglaubliche Serie: FC Bayern stellt neuen Bundesliga-Rekord auf

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·6. September 2026

Während die Männer am Samstag gegen Schalke 04 torlos blieben, zündeten die Frauen des FC Bayern am Sonntagnachmittag ein Offensivfeuerwerk. Der Ligaprimus stellte zudem einen neuen Ligarekord auf.
Die Bayern-Frauen bleiben in Deutschland weiterhin das Nonplusultra. Das Team von Jose Barcala löste die Heimaufgabe gegen den SC Freiburg souverän und legte mit drei Siegen aus drei Spielen einen perfekten Saisonstart hin. Nach 90 Minuten stand am Bayern-Campus ein deutlicher 4:1-Erfolg auf der Anzeigetafel. Zudem stellten die Münchnerinnen einen neuen Rekord in der Frauen-Bundesliga auf: Sie sind nun seit 45 Ligaspielen ungeschlagen. Diese Serie ist noch keiner Mannschaft gelungen.
Am Montagabend egalisierten die Bayern ihre eigene Bestmarke (44 Bundesligaspiele ohne Niederlage). Mit dem Sieg gegen Freiburg setzten sie mit ihrer aktuellen Serie einen neuen Maßstab. Die letzte Bundesliga-Niederlage der Münchnerinnen datiert aus dem Oktober 2024. Der VfL Wolfsburg trübte die fast makellose Meistersaison mit einem 2:0-Heimsieg. Seitdem haben die Bayern-Frauen kein einziges Ligaspiel ohne einen Punktgewinn beendet und wurden in der vergangenen Saison ungeschlagen Meister.
Gegen den SC Freiburg dominierte der FC Bayern von der ersten Minute an und hatte durch Klara Bühl (3. Minute) und Bernadette Amani (14.) Chancen zur frühen Führung. Nach knapp 20 Minuten eröffnete ein Geniestreich den Torreigen: Momoko Tanikawa reagiert nach Ballgewinn zu schnell für Freiburgs Torhüterin Anna Reimann, die weit vor ihrem Kasten stand. Die Bayern-Mittelfeldspielerin legte den Ball fast von der Mittelinie über die SCF-Keeperin ins Tor. Ein spektaluläres Führungstor in einer Partie, in der es lange nur in eine Richtung ging.
Freiburg hätte beinahe mit einer verkappten Flanke den Ausgleich erzielt, doch Bayern-Torfrau Ena Mahmutovic war hellwach. Der SCF war ansonsten offensiv weitgehend abgemeldet. Die logische Konsequenz: Nach mehreren vergebenen Chancen bauten die dominanten Münchnerinnen ihren Vorsprung aus. Vanessa Gilles verwertete kurz vor der Halbzeitpause eine Freistoßhereingabe von Bühl (42.) zum 2:0-Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Muster fort: Die Bayern-Frauen drängten die Freiburgerinnen in ihre eigene Hälfte zurück und erspielten sich Chance um Chance. Wie bereits am Montag gegen Mainz war die Chancenverwertung das größte Problem von Barcalas Team. Freiburg-Keeperin Reimann machte es der dominanten Münchner Offensive nicht leichter. Die 17-Jährige parierte gegen Bühl (52.), die erneut eine der auffälligsten Spielerinnen war. Zehn Minuten später traf die eingewechselte Sarah Mattner die Latte (62.).
Der SC Freiburg nutzte den Münchner Wucher überraschend aus und verkürzte auf 1:2. Luca Birkholz vollendete einen sehenswerten Konter mit ihrem ersten Saisontor (64.). Doch die Hoffnung auf einen mögliches Unentschieden währte nicht lange: Lena Oberdorf, die am Montag nach ihrem zweiten Kreuzbandriss ein emotionales Comeback feierte, schickte mit einem tollen Steilpass Klara Bühl auf die Reise, die diesmal vor Reimann eiskalt blieb (76.). Mit ihrer dritten Torbeteiligung und einer Vorlage für die ebenso starke Tanikawa bereitete Bühl kurz vor Schluss den 4:1-Endstand vor (90.+1).
Wie schon am letzten Spieltag gab es bei den Münchnerinnen auch abseits der Tore Grund zu Feiern: Nach Oberdorf und Kapitänin Giulia Gwinn kehrte diese Woche auch Sarah Zadrazil nach langer Verletzungspause zurück. Die Österreicherin hatte sich vor etwa einem Jahr – im letzten Heimspiel gegen den SC Freiburg – einen Kreuzbandriss zugezogen. In der 82. Minute feierte sie gegen jene Breisgauerinnen ihr lang ersehntes Comeback.
Nach zwei Spielen innerhalb von sieben Tagen können die Frauen des FC Bayern vorerst die Füße hochlegen: Erst am 14. September (18 Uhr) steht gegen Bayer Leverkusen das nächste Ligaspiel an. Freiburg empfängt am Tag zuvor Mainz 05 (13.09., 18:30 Uhr).







































