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·7. August 2026

„Unser Eindruck von ihm ist…“: Was Polzin an HSV-Juwel Lemke am besten gefällt

Artikelbild:„Unser Eindruck von ihm ist…“: Was Polzin an HSV-Juwel Lemke am besten gefällt

Louis Lemke zählt beim HSV zu den großen Gewinnern des Sommers. Der erst 16 Jahre alte Linksverteidiger nutzt seine Chance in der Vorbereitung und hinterlässt bei Trainer Merlin Polzin einen starken Eindruck.

Besonders eine Eigenschaft des Eigengewächses scheint dem Coach dabei besonders zu gefallen: Lemkes Einstellung und sein Verhalten in den entscheidenden Momenten. „Unser Eindruck von ihm ist sehr positiv“, lobt Polzin (via Mopo) den Nachwuchsspieler. „Es ist sehr erfrischend, wie er auftritt. Wir halten sehr große Stücke auf ihn.“


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Gleichzeitig will der HSV-Coach den Hype um den Teenager bremsen. Zwar überzeugte Lemke in den Testspielen gegen Rapid Wien (2:3), den 1. FC Heidenheim (3:1) und den FC Everton (1:2), doch Polzin weiß um die nächsten Herausforderungen. „Es liegt jetzt an ihm, wie er damit klarkommt“, so der 35-Jährige.

Positionskonkurrent Muheim ist zurück beim HSV

Mit Miro Muheim kehrte inzwischen der etablierte Stammspieler auf der linken Schiene aus dem WM-Urlaub zurück. Alleine aufgrund seiner Erfahrung und seiner Stellung im Team hat der Schweizer WM-Fahrer selbstredend die Nase vorne, Lemke muss sich in der Hierarchie zunächst wieder einordnen.

Für Polzin geht es erst einmal darum, dem Talent den Übergang in den Herrenbereich zu ermöglichen. „Er soll lernen, er soll ankommen und seinen jugendlichen Spielstil im Erwachsenenfußball etablieren“, sagte der Trainer erst kürzlich.

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Foto: IMAGO

Dass Lemke trotz seines Alters bereits unter hoher Intensität mithalten kann, beeindruckt die Verantwortlichen. Nach Trainingseinheiten hängt der Linksfuß sogar noch Extraschichten dran. Besonders Neu-Kapitän Nicolai Remberg hat sich dem Senkrechtstarter angenommen und steht diesem als Ratgeber zur Seite.

Und auch Muheim verfolgt die Entwicklung seines Konkurrenten aufmerksam. „Ich habe gehört, dass Louis es gut gemacht hat. Das freut mich sehr“, beteuerte der Eidgenosse nach seiner WM-Rückkehr. „Er ist ein guter, lieber Junge, kann zuhören, lernt viel und extrem schnell. Dabei will ich ihm weiterhin helfen.“

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