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·28. Januar 2026
Unsicherheit und Nervosität pur: Werder vs Gladbach wird zum Unruhe-Duell

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·28. Januar 2026

Werder Bremen hat aus den bislang vier Spielen seit dem Jahreswechsel nur einen einzigen Punkt geholt. Borussia Mönchengladbach steht bei immerhin vier von möglichen zwölf Zählern, was zwar noch immer eine äußerst magere Ausbeute ist, im Vergleich aber wie ein großer Kontrast wirkt. Am Samstagnachmittag treffen die beiden Klubs zusammen. Es wartet das große Unruhe-Duell.
Beide Mannschaft wirkten zuletzt stark verunsichert, beide konnten keine guten Leistungen zeigen. Dementsprechend ist der Abstiegskampf sowohl an der Weser, als auch am Niederrhein wieder zum Thema geworden.
Umso wichtiger ist es sowohl für Horst Steffen auf der einen, als auch für Eugen Polanski auf der anderen Seite, dieses Duell für sich zu entscheiden. Es ist eine kuriose Ausgangslage: Für beide Mannschaft ist es ein Pflichtsieg, um nicht gänzlich in der Tabelle abzustürzen. Nur zwei Pünktchen trennen Werder und Borussia in der Tabelle. Für beide Mannschaften wird eine Niederlage das Abrutschen in die ganz große Unruhe bedeuten. Trainer-Diskussionen würden angefeuert, die Unterstützung der zwei großen Fanlager würde leiden, die einzelnen Spieler nur noch weniger selbstbewusst als ohnehin schon aufspielen können.

Werder will nach neun sieglosen Spielen endlich wieder einen Dreier einfahren / Rene Nijhuis/MB Media/GettyImages
Es ist kaum davon auszugehen, dass Bremen oder Gladbach mit breiter Brust auflaufen und auch mit etwas Risiko auf den Sieg gehen wird. Stattdessen wird es wohl vorrangig um Fehlervermeidung, eine sichere Defensive und Umschaltaktionen gehen. Immerhin zeichnen sich beide Teams auch durch eine schwache Offensive aus (21 und 23 Tore in 19 Spielen). Die gemeinsame Befürchtung: Wer erst einmal hinten liegt, wird einen Rückstand kaum noch in eine Führung drehen können.
Dieses Spiel wird also rundum von Unsicherheit geprägt sein. Das verspricht zwar aller Voraussicht nach kein schönes Fußballspiel - aber doch eines mit einer sehr großen Tragweite. Immerhin könnte Werder für die Borussia und auch die Borussia für Werder schlussendlich einer der Klubs sein, die noch schlechter in der Tabelle abschneiden und damit einen eigenen Abstieg verhindern.
Zumindest aktuell stehen die zwei Klubs vorrangig nicht aufgrund eigener toller Leistungen, sondern wegen nur noch schwächerer Ausbeute anderer Konkurrenten nicht auf den Abstiegsrängen. Das könnte sich aber über die nächsten Wochen ändern, sollte keine Trendwende eingeleitet werden. Umso bedeutsamer wäre es für die Steffen-Truppe und die Polanski-Fohlen, dieses Spiel für sich zu entscheiden.
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