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·18. August 2026

„Unverständlich“: Harte Kritik an Real Madrid wegen Rodri

Artikelbild:„Unverständlich“: Harte Kritik an Real Madrid wegen Rodri

Im Rennen um Rodri hat Real Madrid ausgerechnet gegen den FC Barcelona den Kürzeren gezogen. Einen Plan B scheint es nicht zu geben.

Nachdem die Königlichen lange der Favorit auf eine Verpflichtung des Weltmeisters waren, funkten die Katalanen dazwischen und überzeugten den Kapitän der spanischen Nationalmannschaft von einem Wechsel nach Katalonien. Dort soll der 30-Jährige unter Hansi Flick dafür sorgen, dass die spanische Meisterschaft zum dritten Mal in Folge in Barcelona bleibt.


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Real geht dagegen leer aus. Die Blancos machen bei ihrer Transferplanung in der Causa Rodri keine gute Figur, findet Fußball-Analyst Bruno Alemany. „Für mich unverständlich. Man versucht, den besten Spieler der Welt auf seiner Position zu verpflichten, und wenn er absagt, holt man keinen Ersatz und hat keinen alternativen Plan. Aus Sicht der sportlichen Planung ist das unlogisch“, kritisierte er beim Radiosender Cadena SER.

Fehlt Real ohne Rodri die Balance? „Brauchen eine stabile Struktur“

Mit Marcos López meldete sich ein weiterer renommierter Experte zu Wort und stellte die Kaderbalance bei den Königlichen infrage. „Wir alle reden über Real Madrids überragende Offensive. Aber ist sie besser als die Offensive Frankreichs bei der WM? Mannschaften mit vier brillanten Angreifern brauchen eine stabile Struktur, nicht nur defensiv, sondern auch im Mittelfeld“, betonte Lopez: „Und genau das hat Real Madrid derzeit nicht.“

Für das defensive Mittelfeld steht Trainer Jose Mourinho derzeit nur Aurelien Tchouameni zur Verfügung. Akteure wie Fede Valverde, Eduardo Camavinga und Eigengewächs Thiago Pitarch können zwar ebenfalls die Rolle vor der Abwehr ausfüllen, ihre Stärken kommen in einer etwas offensiveren Rolle aber besser zum Tragen.

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Foto: IMAGO

Seit dem Karriereende von Toni Kroos fehlt den Königlichen ein Stratege, der aus einer tiefen Position den Rhythmus bestimmen kann. Rodri hätte diese Lücke füllen können, wird aber künftig in Barcelona seinen Nationalmannschaftskollegen wie Pedri, Dani Olmo und Lamine Yamal den Rücken freihalten.

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