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·3. Oktober 2026

US-Geschichte mit 17: Wird es beim BVB trotzdem eng für Albert?

Artikelbild:US-Geschichte mit 17: Wird es beim BVB trotzdem eng für Albert?

Mit 17 Jahren und 131 Tagen ist Mathis Albert jetzt der jüngste Torschütze in der Geschichte der US-Nationalmannschaft. In der Bundesliga wartet der Flügelspieler des BVB in dieser Saison dagegen weiter auf seine ersten Einsatzminuten.

Beim 4:2-Sieg der USA über Chile traf Albert spät und machte damit den Endstand perfekt. Ausgerechnet einen früheren Dortmunder verdrängte er von der Bestenliste: Christian Pulisic war bei seinem Premierentor für die USA 17 Jahre und 253 Tage alt. Für den Teenager war es nach dem herausgeholten Elfmeter bei seinem Debüt der nächste große Moment binnen weniger Tage.


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So glänzend der internationale Durchbruch ausfällt, so nüchtern liest sich sein Zwischenzeugnis beim BVB. Einen einzigen Pflichtspieleinsatz 2026/27 verbuchte Albert beim 5:0 im DFB-Pokal gegen den HEBC, dort stand er über 90 Minuten auf dem Platz. In der Bundesliga reichte es noch nicht für einen Einsatz.

Das liegt auch an der enormen Konkurrenz in der BVB-Offensive. Der ebenfalls noch junge Samuele Inacio ist bereits einen Schritt weiter, hat in der Bundesliga getroffen, für Italiens A-Team debütiert und bis 2029 verlängert. Der 18-Jährige Konstantinos Karetsas kam im Sommer für rund 30 Millionen und konnte bisher mit starken Leistungen überzeugen.

Sein griechischer Nationalmannschaftskollege Giannis Konstantelias kam für rund 25 Millionen Euro, fällt allerdings nach einem starken Start mit einem Kreuzbandriss lange aus.

Dazu kommen Leihspieler Ethan Nwaneri und gestandene Angreifer wie Serhou Guirassy, Maximilian Beier oder Fábio Silva.

Volle Offensive, offene Perspektive

Wie schwer es bei dieser Konkurrenz ist, auf Einsatzminuten zu kommen, zeigt ein Blick auf einen Teamkollegen. Carney Chukwuemeka kam in der laufenden Saison bislang nur zu drei Kurzeinsätzen und wartet weiter auf seine erste Torbeteiligung.

Der österreichische Nationalspieler kam im Sommer 2025 für 20 Millionen vom FC Chelsea und kam in der abgelaufenen Saison auf 38 Pflichtspieleinsätze, von denen er aber nur zehn von Beginn an bestritt.

Alberts Situation beim BVB dürfte also auch in der nahen Zukunft schwierig bleiben. Seine Vertragslage wirkt auf den ersten Blick ebenfalls brisant: Laut Transfermarkt läuft sein Kontrakt nur bis zum 30. Juni 2027. Allerdings berichtete die SPORT BILD bereits im Februar, dass das bisherige Arbeitspapier einen langfristigen Anschlussvertrag über 2027 hinaus vorsieht.

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Foto: Getty Images

Ein akuter Vertragspoker scheint derzeit also kein Thema zu sein. Viel wichtiger dürfte stattdessen die sportliche Perspektive sein.

NLZ-Leiter Paul Schaffran erklärte im Sommer: „Die Profi-Debüts sind die Währung unserer Arbeit.“ Für Albert gilt es nun nach seinem Debüt, den nächsten Schritt zu machen und sich bei den Profis zu etablieren. Andere Talente wie Samuele Inacio und Luca Reggiani haben bereits gezeigt, wie dieser Weg aussehen kann.

Sollte Albert beim BVB allerdings trotz seiner starken Leistungen bei der US-Nationalmannschaft kaum auf Einsatzzeiten kommen, könnte eine Leihe oder sogar ein dauerhafter Wechsel eine Option sein.

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