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·10. Mai 2026

USA-Experte Klinsmann: Ganzes Land „freut sich auf die WM“

Artikelbild:USA-Experte Klinsmann: Ganzes Land „freut sich auf die WM“

In ziemlich genau fünf Wochen ertönt der Startschuss für die WM 2026. In Nord- und Mittelamerika wächst die Vorfreude auf das Turnier stetig.

Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann, der seit Jahren in Kalifornien lebt, erlebt rund um das Großereignis in den USA, Kanada und Mexiko bereits große Euphorie. „Das ganze Land freut sich riesig auf die WM, genauso in Mexiko und Kanada“, sagte der frühere Nationalcoach gegenüber transfermarkt.de mit Blick auf das Mega-Event, an dem erstmals 48 Nationen teilnehmen werden.


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Trotz der angespannten Weltlage erwartet Klinsmann ein friedliches Fußballfest. „Klar gibt es viele Themen, die uns alle beschäftigen, und wir können die Weltpolitik ja nicht wegdiskutieren“, erklärte der 61-Jährige. Und dennoch: „Ich wünsche mir – wie alle Fußballfans – eine wundervolle WM, tolle Spiele in vollen Stadien und dass sich alle Mannschaften nur ganz auf den Fußball konzentrieren.“

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Foto; Getty Images

Klinsmann spricht über deutsche WM-Ambitionen

Auch sportlich blickt Klinsmann mit großer Vorfreude auf das Turnier. Ein genaues Augenmerk legt der Weltmeister von 1990 dabei selbstredend auf die deutsche Nationalmannschaft. Rund um das DFB-Team wurde in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder ein mögliches Comeback von Manuel Neuer diskutiert.

Klinsmann misst dieser Debatte allerdings nicht die ganz große Bedeutung bei. „Das entscheidet ganz alleine der Bundestrainer. Ein Fass wird damit nicht aufgemacht“, sagte er. Zwar sei Neuer „nach wie vor top“, doch auch Oliver Baumann und Alexander Nübel müssten sich „vor niemandem verstecken“.

Zudem reagierte Klinsmann auf die Kritik von Uli Hoeneß, der Nagelsmann mangelnde Konstanz bei der Aufstellung vorgeworfen hatte. Für den Schwaben ist allerdings klar: „Am Ende entscheidet nur das Abschneiden bei der WM.“ Ohnehin werde von Deutschland immer „das Maximum“ erwartet. „Das heißt, man will Weltmeister werden“, so Klinsmann.

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