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·13. Juni 2026

USA – Paraguay 4:1 – „Ein unglaublicher Start“ der USA: Auch Hollywood jubelt mit

Artikelbild:USA – Paraguay 4:1 – „Ein unglaublicher Start“ der USA: Auch Hollywood jubelt mit

Die USA sind mit einem furiosen Sieg in ihre WM gestartet und haben dabei nicht nur auf dem Rasen Eindruck hinterlassen, sondern auch in Hollywood für Begeisterung gesorgt. Beim 4:1 gegen Paraguay verwandelte sich das Stadion in Los Angeles in ein vibrierendes Fußballfest, das auch Stars wie Tom Cruise und Leonardo DiCaprio live verfolgten.

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Schauspieler Tom Cruise sowie David und Victoria Beckham verfolgen das WM-Spiel der Gruppe D zwischen den USA und Paraguay von der Tribüne. Die Begegnung fand am 12. Juni 2026 im Los Angeles Stadium in Los Angeles statt. (Stu Forster / Getty Images North America via Getty Images)


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„Es war ein unglaublicher Start“, sagte Christian Pulisic nach dem überzeugenden Auftritt des USMNT. Folarin Balogun sprach nach seinen beiden Treffern von „einer traumhaften Nacht“, während Cheftrainer Mauricio Pochettino die Vorstellung seines Teams als „wirklich gut“ einordnete.

Blitzstart im Football-Tempel von Los Angeles

Vor dem Anpfiff herrschte im Football-Tempel von Los Angeles eine spürbare Vorfreude, und die Amerikaner zahlten mit einer frühen Führung zurück. Schon nach neun Minuten brachte ein Eigentor von Damian Bobadilla die Gastgeber auf Kurs, nachdem Weston McKennie den Treffer erzwungen hatte. In der Folge geriet das Stadion förmlich ins Beben, die mächtigen Tribünen zitterten über mehrere Sekunden.

Zur Pause stand bereits eine klare 3:0-Führung, weil Balogun in der 31. Minute und tief in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, in der 45.+5, erfolgreich war. Kurz vor dem Ende setzte Gio Reyna vom Gladbacher mit einem Außenrist-Traumtor in der 90.+8 den Schlusspunkt.

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FIFA-Präsident Gianni Infantino (links) und US-Außenminister Marco Rubio verfolgen während der Hymnen das WM-Spiel der Gruppe D zwischen den USA und Paraguay. Die Partie fand am 12. Juni 2026 im Los Angeles Stadium in Los Angeles statt. (Jamie Squire / Getty Images North America via Getty Images)

Pochettinos Antwort und starke Flügel

Die US-Auswahl trat vor allem vor der Pause derart entfesselt auf, als wolle sie Pochettinos provokante Frage nach möglichen Weltmeistern direkt auf dem Platz beantworten. Der Argentinier hatte im Vorfeld tatsächlich gesagt: „Warum nicht wir?“

Mit dem Sieg sind die „Yanks“ zunächst einmal so gut wie sicher in der K.o.-Runde. Gegen Australien am Freitag in Seattle können sie die letzten Restzweifel endgültig beseitigen. Gegen Paraguay stimmte fast alles, vor allem in der ersten Halbzeit, die Pulisic als „eine der besseren, die wir je gespielt haben“ bezeichnete.

Der frühere Dortmunder war auf der linken Seite stark unterwegs, ehe er in der Pause vorsichtshalber ausgewechselt wurde, weil es in der linken Wade leicht zwickte. Auf rechts überzeugte der Leverkusener Malik Tillman, dessen Vorarbeit Balogun zweimal verwertete.

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Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom verfolgt das WM-Spiel der Gruppe D zwischen den USA und Paraguay von der Tribüne. Die Begegnung fand am 12. Juni 2026 im Los Angeles Stadium in Los Angeles statt. (Jamie Squire / Getty Images North America via Getty Images)

Richards makellos und Lob aus New York

Wenig sichtbar, aber enorm wertvoll arbeitete Chris Richards im Zentrum der Abwehr. Der Defensivchef von Conference-League-Sieger Crystal Palace, der früher bei Bayern München unter Vertrag stand, war rechtzeitig fit geworden und spielte 83 Pässe, von denen jeder einzelne bei einem Mitspieler ankam. Nach Angaben von Opta ist eine solche 100-Prozent-Quote bei so vielen Zuspielen seit der WM 1966 nicht mehr vorgekommen. Nur beim Gegentor von Mauricio in der 73. Minute stand auch Richards nicht perfekt.

Der Jubel blieb nicht auf das Stadion beschränkt, sondern griff auch auf die zuvor skeptischen Medien über. Die New York Post ging sogar so weit zu schreiben, das US-Team habe genau „die Art von Fußball“ gezeigt, „die man am ehesten mit Brasilien in Verbindung bringt“.

Pulisic wollte sich von der allgemeinen Euphorie ebenso wenig tragen lassen wie von der Partystimmung in Los Angeles. „Wir haben“, betonte er, „noch nichts erreicht.“ Doch eines ist klar: Der erste Schritt ist gemacht.

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