RB Leipzig
·17. Februar 2026
Vandevoordt vor wichtigen Wochen im RBL-Tor

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·17. Februar 2026

In seinen 17 Pflichtspielen für RB Leipzig hat Maarten Vandevoordt mehrfach unter Beweis gestellt, dass auf ihn Verlass ist im Tor. In den kommenden Wochen kommt es nach der Verletzung von Péter Gulácsi mehr denn je auf den Belgier an. Der 23-Jährige wird die kommenden Matches von Beginn an im Tor stehen – in einer entscheidenden Phase der Saison.

Klar ist: Die nächsten Wochen verlangen maximalen Fokus. Schon am kommenden Samstag im Topspiel gegen Borussia Dortmund in der Red Bull Arena rückt Maarten in den Blickpunkt, anschließend wartet Anfang März die Partie an der Elbe beim Hamburger SV und danach das Heimduell gegen Augsburg auf unseren Keeper.
Und auch beim Spiel gegen den VfB Stuttgart Mitte März und der anschließenden Partie zuhause gegen die TSG Hoffenheim wird Vandevoordt im Tor stehen. Beide Teams sind direkte Konkurrenten im Rennen um die internationalen Plätze – Spiele, in denen wir Big Points sammeln wollen und in denen Torhüter den Unterschied machen können.

Bislang kam der 23-Jährige in dieser Saison fünf Mal zum Einsatz. Maarten wurde zuletzt im Bundesligaspiel gegen den VfL Wolfsburg nach der Verletzung von Pete in der 29. Minute eingewechselt. Außerdem stand er in allen vier DFB-Pokal-Spielen in dieser Saison über 90 Minuten zwischen den Pfosten. Zuletzt überzeugte er im Viertelfinale in München mit einigen starken Paraden, ehe er unglücklich wegrutschte, was einen Elfmeter und die Münchener Führung zur Folge hatte.

Insgesamt bringt es der Schlussmann, der 2024 aus Genk zu RB Leipzig wechselte, auf 17 Pflichtspiele für unseren Verein. Dabei hielt er seinen Kasten vier Mal sauber. Zwei Partien davon absolvierte er in der Champions League. Und mit jeder guten Parade und jedem weiteren Zu-Null-Spiel kann Maarten seinen Teil dazu beitragen, dass sich unsere Jungs wieder für die Königsklasse qualifizieren.
Dann würde er in den Wettbewerb zurückkehren, wo er einen Rekord hält. Denn bis heute ist der 1,92 Meter große Torhüter der jüngste Keeper, der jemals in der Champions League zum Einsatz kam. Mit 17 Jahren und 287 Tagen debütierte er am 10. Dezember 2019 für Genk gegen den SSC Neapel.

Die Chancen stehen gut, dass in Zukunft weitere Einsätze auf internationalem Parkett dazukommen. Denn erst in der Vorwoche verlängerte Vandevoordt seinen Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr bis 2030.
Mit starken Leistungen kann er sich außerdem für die Weltmeisterschaft im Sommer mit Belgien empfehlen. Maarten wird regelmäßig für die Nationalmannschaft nominiert, wartet aber noch auf sein Debüt im A-Team.
Nach der Verletzung von Stammtorhüter Thibaut Courtois (Real Madrid) standen in den letzten Länderspielen Matz Sels (Nottingham Forest) und Senne Lammens (Manchester United) im Kasten der „Roten Teufel“.
RBL-Torwarttrainer Frederik Gößling weiß um die Stärken von Maarten. „Er hat bereits fast 200 Profispiele gemacht, damit ist er einer der am häufigsten eingesetzten Torhüter in seinem Alter. Er hat also schon eine relativ hohe Spielerfahrung“, so Freddy in der Folge „Inside Torwarttraining“ im vergangenen Sommer. „Er soll bei uns seinen nächsten Schritt gehen.“
Beide haben ohnehin ein enges Verhältnis zueinander. „Ich mag Freddy als Person und mir gefällt die Art, wie er arbeitet. Sein Training fühlt sich wie oft wie ein Spiel an. Gleichzeitig achtet er auf jedes Detail und arbeitet mit uns daran. Genau dadurch werden wir besser“, beschreibt Maarten.
In den nächsten Wochen werden Details ebenfalls wichtig sein. In einer entscheidenden Phase der Saison, die Maarten mit jeder Parade und jeder weißen Weste prägen kann.
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