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·12. August 2026
"VAR Österreich" war einmal und bleibt dennoch ein Streitpunkt

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·12. August 2026

Die Saison ist noch jung, der Ärger bereits wieder groß.
Diskussionen und Vorwürfe über die Leistungen der Schiedsrichter und vor allem der VAR-Entscheidungen reißen auch im Spieljahr 2026/27 nicht ab. Siehe dazu auch den neuesten Beitrag der Ansakonferenz!
Die WM im Juni und Juli hat diesbezügliche Schwächen aufgezeigt und in den europäischen Ligen sind Schiris und VAR ebenfalls Dauerthema.
Interessant, dass sich Schweden als einzige Top-30-Liga Europas weiterhin der Einführung des VAR widersetzt.
2024 hatten sich 18 der 32 Profi-Klubs gegen den Videobeweis ausgesprochen. Eine Entscheidung, die auch damit zusammenhängt, dass die Mehrheitsanteile sämtlicher schwedischer Vereine den Fans gehören.
"Wir gewöhnen uns daran, den VAR im internationalen Fußball zu sehen. Aber in unserer heimischen Liga wollen wir ihn nicht", wird Svante Samuelsson, Sportdirektor der schwedischen Profiligen, in einem Artikel des Wall Street Journal zitiert. "Ich glaube, diese Haltung ist heute sogar noch stärker als zuvor."
TV-Zuschauer werden verwirrt erkennen, dass nicht alle neuen VAR-Regeln, die in internationalen UEFA-Wettbewerben gelten, von jeder europäischen Liga übernommen worden sind.
In England werden keine Eckbälle überprüft, in Deutschland und Spanien gibt es für "Hand vor den Mund halten" nur Gelb, in Italiens Serie A setzt es - wie bei der WM praktiziert - glatt Rot. Der VAR darf und soll den Schiedsrichter auf entsprechende Szenen aufmerksam machen.
In der österreichischen und deutschen Bundesliga sowie in Spaniens La Liga gibt es für die gleiche Aktion nur Gelb. In der Schweiz bleibt die Hand-vor-dem-Mund-Geste vorerst komplett unsanktioniert.
Der ÖFB hat mit einem Rundschreiben vom 30. Juli alle Vereine, Spielerinnen und Spieler, Vereinsvertreter sowie die Medien auszugsweise über die ab der Saison 2026/2027 geltenden Regeländerungen und Anpassungen informiert.
Als kleine Anmerkung sei vermeldet, dass dies von Seiten des ÖFB eine Woche nach dem Auftakt des Cupsbewerbs, bei dem diese Regeln natürlich auch schon gegolten haben, passierte.
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