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·28. Februar 2026

Veit: "Ein großer Traum geht für mich in Erfüllung"

Artikelbild: Veit: "Ein großer Traum geht für mich in Erfüllung"

Jella Veit ist erstmals bei der Frauen-Nationalmannschaft dabei. Die Abwehrspielerin von Eintracht Frankfurt ist für die verletzte Sophia Kleinherne nachgerückt. Im DFB.de-Interview erklärt die 20-Jährige, warum gerade ein Traum für sie in Erfüllung geht, wie sie von ihrer Nominierung erfahren hat und was sie sich für die kommenden Tage vorgenommen hat.

DFB.de: Jella Veit, wie haben Sie von Ihrer Nachnominierung für die A-Nationalmannschaft erfahren?


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Jella Veit: Es war ein Telefonat mit Christian Wück am Anfang der Woche. Der Bundestrainer hat mir gesagt, dass ich für Sophie Kleinherne nachnominiert werde, die leider verletzt absagen musste. Es war alles sehr kurzfristig, was vielleicht auch ganz gut war. So hatte ich gar keine Zeit, um großartig nervös zu werden.

DFB.de: Klingt nach Koffer packen und Abfahrt?

Veit: Ja, etwas überspitzt formuliert war es so. So hat es sich auf jeden Fall angefühlt. Und jetzt bin ich schon ein paar Tage hier. Es sind sehr ereignisreiche und spannende Tage für mich.

DFB.de: Was ist Ihnen nach dem Telefonat mit dem Bundestrainer spontan durch den Kopf gegangen?

Veit: Ich war und bin einfach super happy. Ein großer Traum geht für mich in Erfüllung. Das ist bei mir genauso wie bei wahrscheinlich jeder Fußballerin. Ich war zwar schon bei der U23 dabei. Aber die A-Nationalmannschaft ist natürlich nochmal eine andere Hausnummer. Ich weiß allerdings auch, dass ich jetzt weitermachen muss.

DFB.de: Wie geht es Ihnen jetzt? Wie sind Sie aufgenommen worden?

Veit: Während der Anreise bin ich dann doch noch etwas nervös und aufgeregt geworden. Aber das hat sich dann auch relativ schnell wieder gelegt. Ich bin hier super aufgenommen worden. Alle sind total nett und machen es mir wirklich leicht. Ich merke, dass ich von Tag zu Tag auftaue und hier wirklich ankomme. Einige Mitspielerinnen kenne ich natürlich auch schon aus Frankfurt. Das hilft auf jeden Fall. Was mir auffällt: Das sportliche Niveau ist sehr hoch. Man merkt, dass hier die besten deutschen Spielerinnen zusammenkommen. Ich bin stolz darauf, jetzt auch dabei sein zu dürfen. Hier ist richtig Zug und Intensität drin. Ich freue mich auf alles, was jetzt kommt.

DFB.de: Zunächst steht am kommenden Dienstag (ab 17.45 Uhr, live in der ARD) in Dresden das erste Spiel in der WM-Qualifikation gegen Slowenien auf dem Programm. Was für einen Gegner erwarten Sie?

Veit: Die Maßnahme ist diesmal relativ lang. Wir haben also mehr Zeit als sonst. Deshalb haben wir uns noch nicht bis ins Detail mit Slowenien auseinandergesetzt. Das wird sicher in den nächsten Tagen kommen.

DFB.de: Danach geht es am kommenden Samstag in Stavanger gegen Norwegen (ab 18 Uhr, live im ZDF).

Veit: Norwegen ist traditionell eine starke Frauenfußballnation. Wir nehmen natürlich jeden Gegner sehr ernst. Dennoch ist es unser klares Ziel, die Qualifikation für die Weltmeisterschaft zu schaffen – und zwar am besten in überzeugender Art und Weise. Das ist unser klar formuliertes Ziel. Wir wollen gut performen und auf uns schauen.

DFB.de: Sie hatten vor Ihrer ersten Nominierung für die A-Nationalmannschaft bereits einige Einsätze für die U 23-Nationalmannschaft. Was hat Ihnen das gebracht?

Veit: Sehr viel. Vor allem internationale Erfahrung auf hohem Niveau. Das ist gerade für eine junge Spielerin, wie ich es ja immer noch bin sehr wichtig.

DFB.de: Vorher haben Sie nahezu alle U-Nationalmannschaften durchlaufen, unter anderem sind Sie mit der U17 Europameisterin geworden und haben an der WM in Indien teilgenommen. Waren das Höhepunkte Ihrer Karriere?

Veit: Absolut, es ist nicht selbstverständlich, dass man so große Turniere spielen darf. Dass wir dann auch noch ziemlich erfolgreich waren, hat dem Ganzen natürlich die Krone aufgesetzt. Ich persönlich merke, dass mir diese Turniere und grundsätzlich die Zeit beim DFB weiterhelfen und mich als Persönlichkeit voranbringen.

DFB.de: Sie spielen seit 2022 bei Eintracht Frankfurt. Wie erleben Sie Ihre Entwicklung dort?

Veit: Ich bin vor fast vier Jahren damals in die U20 der Eintracht gewechselt. Aber ich hatte natürlich immer auch die Bundesliga-Mannschaft im Blick. Es war mein Ziel, dort irgendwann Fuß zu fassen. Umso schöner, dass das jetzt geklappt hat. Wir haben dort eine gute Konkurrenzsituation. Aber ich bekomme meine Spielzeit. Das ist wichtig für mich als junge Spielerin.

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