LIGABlatt
·23. Februar 2026
Veränderung im Map-Pool: Anubis rückt in den Fokus der CS2-Meta

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·23. Februar 2026

Internationale Events der vergangenen Wochen zeigen eine veränderte Map-Dynamik im Profi-CS. In der aktuellen Turnierphase verschieben sich Pick- und Ban-Muster. Besonders Anubis gewinnt an Bedeutung und beeinflusst Vorbereitung sowie taktische Ausrichtung zahlreicher Top-Teams.
Im professionellen Wettbewerb von "Counter Strike 2" beeinflusst der Active-Duty-Map-Pool maßgeblich die Vorbereitung und Veto-Strategien. Internationale Turniere der vergangenen Wochen zeigen eine Verschiebung im Map-Verhalten vieler Top-Teams. Besonders eine Karte rückt dabei verstärkt in den Fokus – Anubis. In mehreren internationalen Turnieren der vergangenen Wochen wurde die Map häufig aktiv gepickt und seltener früh gebannt als noch in früheren Phasen. Die Entwicklung zwingt Teams dazu, Trainingsschwerpunkte anzupassen und feste Abläufe neu zu bewerten.
Mid-Kontrolle als Schlüssel
Charakteristisch für Anubis ist die zentrale Bedeutung des Mid-Bereichs. Viele Angriffe entstehen aus schrittweisen Raumgewinn in der Kartenmitte, bevor Splits auf eine der Bombsites erfolgen. Dadurch gewinnt strukturiertes Utility-Management an Gewicht. Smokes und Molotovs dienen primär der Positionssicherung, nicht dem schnellen Entry. Runden verlaufen häufig kontrollierter und werden über Timing und Abstimmung entschieden, weniger über frühe Einzelduelle.
Auswirkungen auf Defensive und Veto
Auch defensiv verändern sich Abläufe. Da Mid-Verlust direkten Druck auf beide Seiten erzeugen kann, erfolgen Rotationen oft früher. Informationsgewinn und Kommunikation spielen eine zentrale Rolle. In der Veto-Phase zeigt sich der Einfluss ebenfalls. Teams mit klar definiertem Default-Play nutzen Anubis zunehmend als gezielte Pick-Option. Andere Lineups reagieren mit frühen Bans oder verstärkter Vorbereitung.
Meta-Effekt ohne Regeländerung
Die aktuelle Entwicklung verdeutlicht, wie stark einzelne Karten die Meta im Profibereich prägen können. Nicht durch Anpassung am Regelwerk, sondern durch ihre strukturellen Anforderungen innerhalb des bestehenden Systems.
Foto: IGN.com









































