Borussia Dortmund
·14. September 2026
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Wim Verdonschot, die ersten Spiele Deiner ersten Rookie-Saison in der Bundesliga liegen hinter Dir. Wie zufrieden bist Du in die kurze Spielpause gegangen?„Ich muss sagen, dass ich es mir tatsächlich nicht besser hätte erhoffen können. Nachdem ich mein erstes Spiel verloren hatte, habe ich echt super gespielt und fühle mich auch sehr wohl im Team. Alle sind supernett, es ist einfach perfekt für mich! Jetzt stehe ich bei 3:1 Siegen - und bin super glücklich darüber.“
Deinen ersten Bundesliga-Sieg hast Du gegen Romain Ruiz vom TTC Schwalbe Bergneustadt feiern können. Ruiz wiederum gehört zu den wenigen Spielern, die in der Bundesliga schon gegen Olympiasieger und Superstar Fan Zhendong gewinnen konnten. Macht das Deinen Erfolg noch denkwürdiger?„Diesen großen Sieg von Ruiz habe ich natürlich mitbekommen, er spielt ja auch wirklich sehr aggressiv und sehr unangenehm. Vor allem wenn man nicht so gut zurückschlägt, hält er die Ballwechsel extrem kurz und spielt es auch extrem gut. Ich hatte vorher auch schon bei einem Feeder-Turnier gegen ihn gespielt und wusste also, was auf mich zukommt. Dass ich gegen ihn meinen ersten Sieg in der TTBL einfahren konnte, macht mich natürlich glücklich.“
Welche Unterschiede hast Du bisher zwischen zweiter Liga und TTBL wahrgenommen?„Der größte Unterschied ist definitiv die Nervosität. Ich bin nun in den ersten TTBL-Spielen viel, viel nervöser gewesen als in der zweiten Liga, weil die gesamte Aufmerksamkeit und der Fokus aller anderen nur noch auf einen Tisch gerichtet ist und nicht mehr auf zwei Tische. Man fühlt, dass es in diesem Moment, wenn Du spielst, auch nur um Dich geht. Das ist einfach unglaublich, aber ich finde das Gefühl in der TTBL echt sehr, sehr cool.“
Ist Bundesliga nur qualitativ anspruchsvoller oder setzt die erste Liga auch andere Emotionen frei?„Natürlich ist sie qualitativ anspruchsvoller, aber der Fokus, die Nervosität und die Freude sind wirklich nochmal etwas ganz anderes. Mit der Mannschaft zu gewinnen, die Punkte zu Hause zu halten oder auswärts zu gewinnen – das ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl.“
Welche Deiner bisherigen Erfahrungen in der Bundesliga ist für Dich bislang die wertvollste?„Da gibt es zwei Dinge. Einerseits mein Sieg gegen Ruiz, weil es eben mein allererster Erfolg in der Bundesliga war und dadurch ein echter Meilenstein für mich war. Andererseits war im Pokal unser Einzug ins Final4 eine wertvolle Erfahrung. Beides sind für mich auch die bisher schönsten Momente. Wichtig ist für mich aber auch, dass ich gemerkt habe, wie viel eigene Erfolge ausmachen können: Ich war nach der Niederlage in meinem ersten TTBL-Spiel schon sehr traurig, und dann lief es auch im Training nicht so gut. Aber nach meinen Siegen zuerst gegen Ruiz und dann in den beiden anschließenden Spielen spüre ich, dass diese Erfolge einem unfassbar viel Selbstbewusstsein geben.“
„Ich muss zugeben, dass mich wirklich überrascht hat, dass sich jetzt praktisch alles um die Themen Nervosität und Anspannung im Spiel dreht, auch wie groß sie am Ende wirklich sind. Ich hatte gedacht, dass ich zwar aus der zweiten Liga komme, aber sonst eigentlich ganz gut spiele und dadurch ein Spiel in der TTBL wie jedes andere Ligaspiel auch sein würde, aber das war es halt überhaupt nicht. Diese unglaubliche Anspannung hat mich schon sehr überrascht.“
Anfang Januar steht für den BVB und Dich, wie von Dir schon erwähnt, Dortmunds erste Teilnahme im Pokal-Final4 auf dem Programm. Ist das ein Event, das auch jetzt schon für kribbelnde Vorfreude sorgt, oder ist es noch zu weit weg?„Wir haben nach unserer Final4-Qualifikation beim Pokal-Wochenende in Nürnberg auf der Rückfahrt sogar schon ein bisschen geträumt. Das zeigt schon, dass die Vorfreude auch jetzt schon da ist. Es kann bis zum Final4 natürlich auch noch viel passieren, aber wir freuen uns schon extremst.“







































