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·8. Juli 2026
Vereinslegende bei zwei Klubs: Weltmeister vor Wechsel zum Karriereausklang

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Als Stammtorhüter war er eines der Gesichter seiner Mannschaft und wurde sogar Weltmeister. Mit 39 Jahren steht er bei seinem Ex-Klub vor dem Karriereausklang
Der argentinische Torhüter Franco Armani will seine Karriere gebührend beenden. Verletzungsbedingt verpasste er die laufende Saison bei River Plate beinahe komplett, will im hohen Fußballeralter, selbst für Torhüter, aber noch nicht Schluss machen. Wie der argentinische Journalist Matías Cabezas berichtet, steht Armani nun nach achteinhalb Jahren vor dem Abgang von River Plate. Schon länger wird er mit seinem Ex-Klub Atlético Nacional, der ihm jetzt einen Zwei-Jahres-Vertrag anbot, in Verbindung gebracht. Nun könnte es soweit sein
2010 verließ Armani Argentinien und machte sich bei Atlético Nacional einen Namen. 13 Titel gewann er in 232 Partien und acht Jahren bei den Verdolagas, darunter sechsmal die Meisterschaft und einmal die Copa Libertadores, und machte sich damit zu einer absoluten Vereinslegende.
Im Januar 2018 legte River Plate 3,15 Millionen Euro für Armani auf den Tisch. Mit Trainer Marcelo Gallardo wartete dort ein Erfolgstrainer auf den Titelsammler. Eine perfekte Kombination. Als sicherer Rückhalt erweiterte Armani seine Vitrine um zehn weitere Pokale. Als bester Torwart der Liga verdiente er sich auch die Nominierungen im Nationalteam, wo er mit zwei Copas América und dem WM-Titel 2022 weiteres Gold sammelte.
Für Armani war eine Rückkehr nach Kolumbien stets eine Herzensangelegenheit, mit der man in Argentinien auch früher oder später rechnete. In der aktuellen Saison wurde er vom talentierten Santiago Beltrán abgelöst, der mit Top-Leistungen auf sich aufmerksam machte und bereits bei der Nationalmannschaft hineinschnuppern durfte. Für Armani scheint nun wohl die Zeit gekommen zu sein. Sein Vertrag läuft mit Jahresende aus, ein Abgang ist nun aber wahrscheinlicher denn je.
Bei River Plate ist er mit 366 Einsätzen und 158 Weißen Westen in einer Reihe mit legendären Schlussmännern wie Amadeo Carrizo (1945-1968), Ubaldo Fillol (1973-1984), Nery Pumpido (1983-1988) zu nennen.







































