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Lennard Bacher·25. Juli 2026

Vereinslos nach starker WM: Diesen Star sollte jeder Topklub jagen

Artikelbild:Vereinslos nach starker WM: Diesen Star sollte jeder Topklub jagen

Nach der WM ist mitten in der heißen Transferphase und vor dem Start in die neue Saison. Während die Aufmerksamkeit zuletzt auf dem 137 Millionen Euro schweren Mega-Deal von Morgan Rogers zum FC Chelsea oder Elliot Andersons 135-Mio.-Wechsel zu den Cityzens lag, sollten sich die Topklubs einen anderen Engländer ganz genau anschauen. 

Die Rede ist hier nicht von irgendeinem Nachwuchstalent oder einem Bankdrücker, sondern von John Stones. Ja, richtig gehört: Der Mann, der jahrelang Pep Guardiolas Abwehrchef, Mittelfeld-Infiltrator und Allzweckwaffe in Personalunion war, ist diesen Sommer ablösefrei auf dem Markt. 


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📸 Dan Mullan - 2026 Getty Images

Wer dachte, dass der 32-Jährige nach ein paar Verletzungssorgen in der vergangenen Saison seinen Zenit überschritten hätte, hat vermutlich die Weltmeisterschaft verpasst. Unter Thomas Tuchel gehörte Stones weiterhin zu den wichtigsten Namen in der Abwehr. Nachdem er in der Gruppenphase gegen Ghana und Panama auf der Bank Platz nehmen musste, war Stones in den wichtigsten Spielen gegen Norwegen und Argentinien gesetzt. 

Und was soll man sagen: Der Mann hat noch lange nicht fertig. Während Stones im Viertelfinale gegen Norwegen eine Passquote von 96% ablieferte, spielte er im Halbfinale nicht einen einzigen Fehlpass, war in den Zweikämpfen präsent und zeigte auf der größten Bühne, dass er noch immer den großen Aufgaben gewachsen ist. 

Dass es laut den aktuellen Medienberichten nur der FC Chelsea mit ernster Absicht auf den Abwehrspieler abgesehen hat, ist dabei fast ein Affront. Stones kann neben der Innenverteidigung auch locker auf der Sechs eingesetzt werden und im Aufbauspiel gehört er weiterhin zur absoluten Elite. Dazu bringt er etwas mit, das zuletzt einigen Top-Teams in Europa in den entscheidenden Momenten fehlte: Ruhe und Erfahrung. 

Sechs englische Meisterschaften, zehn verschiedene englische Pokale, ein CL-Sieg und zwei UEFA/FIFA-Trophäen sprechen eine deutliche Sprache in Sachen Erfahrung. Außerdem war der Abwehrspieler sowohl für Pep, als auch für Thomas Tuchel der Ruhepol, der in den brenzligen Situationen auf dem Feld notwendig war. 

Und auch neben dem Platz fiel Stones bis dato immer als sozialer Kleber auf, der die Stimmung in der Kabine positiv beeinflusst. 

Nachdem es in den vergangenen Jahren bei vielen Topklubs wie zum Beispiel Real Madrid immer wieder Berichte über ein fehlendes Miteinander unter den Superstars gab, könnte Stones hier die perfekte Lösung sein. Der 32-jährige hat bei der Weltmeisterschaft gezeigt, dass er sich noch immer problemlos auf dem höchsten Niveau beweisen kann und möchte. Zudem wäre maximal ein Handgeld nötig, um sich seine Dienste für die kommende Spielzeit zu sichern.

Momentan sieht es so aus, als könnte es den Defensiv-Allrounder zum FC Chelsea ziehen. Sollte das am Ende der Fall sein, sollten sich alle anderen Klubs, die ein Gehalt in seiner Größenordnung zahlen und zudem eine sportlich interessante Perspektive bieten könnten, wirklich ärgern. Einen ablösefreien Fang wie diesen gibt es nämlich wirklich selten. 


📸 Buda Mendes - 2026 Getty Images

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