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·19. Juni 2026
Vergewaltigungsvorwurf: WM-Star Hakimi muss sich in Frankreich verantworten

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·19. Juni 2026

Während Achraf Hakimi sportlich im Fokus steht, holt ihn ein schwerwiegender Vorwurf aus der Vergangenheit ein. Kurz vor seinem nächsten WM-Auftritt ist klar: Der PSG-Star wird sich vor einem Strafgericht verantworten müssen.
Berufungsgericht verweist Fall an Strafkammer
Das Berufungsgericht in Versailles hat entschieden, dass der Fall gegen den 27-Jährigen an das Strafgericht im Département Hauts-de-Seine verwiesen wird. Grundlage ist eine Anzeige aus dem Februar 2023. Die Klägerin gibt an, Hakimi zunächst über Instagram kennengelernt zu haben und später in seiner Wohnung gewesen zu sein, wo es zu einer Vergewaltigung gekommen sein soll.
Der frühere Dortmunder weist die Vorwürfe zurück. Der Schritt vor das Strafgericht bedeutet nicht automatisch ein Schuldspruch, aber dass die Justiz den Fall in einem öffentlichen Verfahren umfassend aufrollen will.
Inzwischen hat sich der marokkanische Nationalspieler mit einem Statement zu Wort gemeldet. Er erklärt, er habe lange bewusst geschwiegen, im Vertrauen darauf, dass die Justiz die Lage klärt. Nun beschreibt er, seine Version der Geschichte sei bislang nicht ausreichend gehört worden, und er sehe sich als leichte Zielscheibe.
Hakimi betont, er warte auf den Prozess, um seine Sicht erstmals ausführlich darlegen zu können. Für ihn geht es dabei nicht nur um seine Karriere, sondern auch um seine Familie und seine persönliche Reputation.
Sportlich läuft es für den Rechtsverteidiger: Mit Paris Saint-Germain gewann er in der vergangenen Saison zum zweiten Mal in Folge die Champions League. Mit Marokko, das 2022 in Katar sensationell Vierter wurde, ist er erneut bei der WM am Start und trifft in der Nacht auf Samstag auf Schottland, nachdem es zum Auftakt ein 1:1 gegen Brasilien gab.
Der Fall sorgt jedoch dafür, dass jeder Auftritt von Hakimi von den schweren Vorwürfen überlagert wird. Wie sehr das Strafverfahren seinen Fokus, seine Zukunft bei PSG und seine Rolle im marokkanischen Nationalteam beeinflussen wird, dürfte sich erst im Laufe des Prozesses zeigen.







































