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·30. Juli 2026
Verkauf stockt: Eberl findet keine Abnehmer für Bayern-Flops

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·30. Juli 2026

Beim FC Bayern laufen die Planungen für den Kader der neuen Saison auf Hochtouren. Während zahlreiche Transfers bereits abgeschlossen sind, bereitet den Verantwortlichen um Sportvorstand Max Eberl ein Trio weiterhin große Sorgen. João Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza sollen den Verein verlassen – doch passende Abnehmer sind bislang kaum in Sicht.
Der Rekordmeister möchte den Kader weiter verschlanken und gleichzeitig Einnahmen generieren. Besonders bei Palhinha, Boey und Zaragoza hoffen die Münchner noch auf einen Verkauf. Einfach wird dieses Vorhaben jedoch nicht.
Wie der kicker berichtet, fehlt es vor allem für Sacha Boey und Bryan Zaragoza derzeit an konkreten Interessenten. Etwas besser gestaltet sich die Lage bei João Palhinha. Demnach beschäftigen sich Benfica Lissabon und Aston Villa mit dem portugiesischen Nationalspieler. Eine Einigung ist bislang allerdings nicht in Sicht, da die Ablösevorstellungen des FC Bayern den potenziellen Käufern aktuell noch zu hoch sein sollen.
Sportvorstand Max Eberl hat die Situation am Mittwoch ungewöhnlich deutlich eingeordnet. Der Bayern-Boss machte unmissverständlich klar, dass Palhinha, Boey und Zaragoza keine Perspektive mehr beim deutschen Rekordmeister besitzen.
„Wir haben drei Spieler, bei denen wir offen sind, sie abzugeben. Sie haben keine Zukunft bei Bayern“, erklärte Eberl.
Gleichzeitig richtete er eine klare Botschaft an die betroffenen Profis: „Wenn sie bei uns bleiben wollen, wird es hart, weil wir nicht mit ihnen planen. Dann werden sie keine Rolle spielen.“
Vor allem Palhinha hatte zuletzt noch betont, sich weiterhin beim FC Bayern durchsetzen zu wollen. Nach dem Testspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden sagte der Portugiese: „Ich möchte meine Position hier behalten.“ Ob sich dieser Wunsch erfüllen wird, erscheint nach den Aussagen von Eberl jedoch äußerst fraglich.

Foto: IMAGO
Für die Münchner ist die Personalie auch aus wirtschaftlicher Sicht brisant. João Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza kosteten den FC Bayern bei ihren Verpflichtungen zusammengerechnet knapp 100 Millionen Euro. Keiner der drei konnte sich jedoch dauerhaft als Stammspieler etablieren.
Entsprechend möchte der Rekordmeister nun zumindest einen Teil dieser Investitionen durch Verkäufe wieder einspielen. Bislang gestaltet sich das allerdings schwierig.
Immerhin konnten die Bayern in diesem Transfersommer bereits neun Spieler abgeben und dadurch rund 35 Millionen Euro einnehmen. Den größten Erlös brachte der Wechsel von Nachwuchsspieler Noel Aseko zu Eintracht Frankfurt, der den Münchnern Berichten zufolge rund zwölf Millionen Euro einbrachte.
Für Max Eberl bleibt die Suche nach Abnehmern für Palhinha, Boey und Zaragoza dennoch eine der wichtigsten Baustellen der verbleibenden Transferperiode. Erst wenn das Trio den Verein verlässt, dürften die Münchner sowohl finanziell als auch im Hinblick auf die Kaderplanung wieder den gewünschten Spielraum gewinnen.
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