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·12. März 2026

Verlieren verboten für Hansa gegen MSV: "Wäre unglaublich schlecht"

Artikelbild:Verlieren verboten für Hansa gegen MSV: "Wäre unglaublich schlecht"

Nach Energie Cottbus (0:0) hat Hansa Rostock mit dem MSV Duisburg am Samstag (14 Uhr) gleich den nächsten direkten Konkurrenten vor der Brust. Von einem Entscheidungsspiel wollte Trainer Daniel Brinkmann bei der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag zwar nicht sprechen, will die Partie aber auf keinen Fall verlieren. 

"Das interessiert mich überhaupt nicht"

Sieben Punkte holte Hansa aus der Englischen Woche. Nachdem sich Brinkmann mit dieser Ausbeute unmittelbar nach dem 0:0 in Cottbus noch recht zufrieden gezeigt hatte, war er mit ein paar Tagen Abstand nur "noch bedingt" zufrieden, wie er am Donnerstag sagte. Sieben Punkte seien zwar "grundsätzlich okay", zumal auch die Leistungen "in Ordnung" gewesen waren. "Aber in der Nachbetrachtung muss ich schon sagen, dass es mich ärgert, in Cottbus nicht diesen Killerinstinkt gehabt zu haben, um das Spiel mit den Möglichkeiten, die wir gehabt haben, für uns entschieden zu haben."


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Der 40-Jährige forderte mehr Drang in die Box, mehr Flanken und einen schnelleren Torabschluss. "Ich möchte die Jungs immer wieder daran erinnern, dass das eigentlich das Geilste im Fußball ist, ein Tor zu schießen oder vorzubereiten. Und da möchte ich, dass man das sieht, wie heiß die Spieler darauf sind." Ob seine Mannschaft die Vorgaben schon am Samstag im Heimspiel gegen den MSV Duisburg umgesetzt bekommt? Angesichts der Tatsache, dass die Zebras als Tabellendritter derzeit vier Punkte vor der Kogge liegen, wäre ein Sieg schon sehr wichtig. Von einem Entscheidungsspiel wollte Brinkmann aber nicht sprechen: "Das interessiert mich überhaupt nicht. Wir haben schon seit Wochen nur Entscheidungsspiele, und einige davon auch relativ gut bestanden."

Gleichzeitig war es aber auch nicht das Ansinnen des 40-Jährigen, die Bedeutung der Partie kleinzureden: "Es wäre schon unglaublich schlecht, wenn wir das Spiel verlieren würden." Schließlich würde der Rückstand auf den MSV dann auf sieben Zähler anwachsen. Doch damit wollen sich die Rostocker im Vorfeld nicht beschäftigen: "Warum sollen wir nur das sehen, was wir verlieren können? Warum sollten wir nicht das sehen, was wir gewinnen können? Wenn wir Duisburg hier schlagen, und das ist unser Ziel, dann sieht die Tabelle richtig ordentlich aus."

"Jedes Spiel als Endspiel sehen"

Daher Brinkmanns Appell an die Mannschaft und die Fans: "Lasst uns positiv in die Zukunft blicken und lasst uns die letzte Woche gut analysieren. Dann werden wir feststellen, dass wir drei sehr ordentliche Spiele gemacht haben. Das ist das, was zählt." In den verbleibenden zwei Monaten bis zum letzten Spieltag werde es wichtig sein, "dass wir unsere Kräfte so bündeln, dass wir in jedem Spiel alles rausholen und auch jedes Spiel als Endspiel sehen", machte Brinkmann. "Ich möchte einfach, und das habe ich auch meiner Mannschaft gesagt, unbedingt bis zum Ende in dieser Verlosung mit drin sein, wenn es um die oberen Plätze geht. Dafür brauchen wir einfach Punkte."

Mit dem MSV warte ein Team auf die Kogge, das über eine "gute defensive Stabilität" verfüge, "sehr wenige Großchancen" des Gegners zulasse und auch im Umschaltspiel "richtig gut" sei. "Insofern ist es eine ausgeglichene Mannschaft, wo man merkt: Die haben Lust aufeinander". Hansa will, gerade zuhause, mit aktivem Fußball dagegenhalten. Nicht mitwirken können weiterhin Franz Pfanne (Adduktorenprobleme) und Paul Stock (Muskelbündelriss). Das Hinspiel endete übrigens 2:2 und markierte den Wendepunkt nach einem schwachen Saisonstart. Brinkmann sprach von einer "kleinen Initialzündung", was sich auch daran zeigte, dass Hansa anschließend zwölfmal in Folge ungeschlagen blieb. Eine Wiederholung dieser Serie könnte nun womöglich den Aufstieg bedeuten.

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