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·1. Juni 2026
Verls Strobl soll neuer Trainer beim VfL Wolfsburg werden

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Bislang führte eine heiße Spur zu Arminia Bielefeld, doch das Rennen um Verls Erfolgstrainer Tobias Strobl hat offenbar der VfL Wolfsburg gemacht. Laut der "Braunschweiger Zeitung" soll sich der Bundesliga-Absteiger bereits mit dem 38-Jährigen geeinigt haben. Eine offizielle Bestätigung liegt aber noch nicht vor.
Eigentlich galt Alexander Blessin der Favorit auf den Trainerposten bei den Wölfen, doch eine Verpflichtung kam nicht zustande. Daher schwenkte der VfL nun offenbar auf Tobias Strobl um. Bei den Wolfsburgern würde der 38-Jährige auf Dieter Hecking folgen, der nach dem Abstieg zum neuen Geschäftsführer befördert wurde. Dass Strobl seine Zelte in Verl nun offenbar abbricht, kommt überraschend.
Schließlich hatte Strobl noch vor einigen Wochen, als er mit dem Karlsruher SC in Verbindung gebracht worden war, betont: "Mich zieht hier nichts weg." Sportvorstand Zlatko Janjic hatte ebenfalls erklärt: "Wir sind uns klipp und klar einig, dass Tobias noch eine zweite Saison bleibt." Doch daraus wird scheinbar nichts. Immerhin: Da der Vertrag des 38-Jährigen noch läuft, dürften sich die Ostwestfalen über eine Ablöse freuen.
Strobl war erst im vergangenen Sommer vom FC Augsburg II als Nachfolger von Alexander Ende an die Poststraße gewechselt und hatte mit den Verlern die beste Saison der Vereinsgeschichte gespielt. Zudem gelang erstmals seit 2019 wieder die Qualifikation für den DFB-Pokal. Insgesamt stand Strobl in 44 Partien an der Seitenlinie – bei einem beachtlichen Punkteschnitt von 1,86. Der VfL Wolfsburg wäre die zweite Profistation seiner Trainerlaufbahn – und eine deutlich größere Aufgabe als in Verl.
Während er beim Sportclub ohne Druck von außen arbeiten konnte, wird bei den Wölfen der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga erwartet. Daran müsste sich Strobl messen lassen. Sollte der 38-Jährige tatsächlich gehen, würde der SCV nach Guerino Capretti, Mitch Kniat und Alexander Ende schon den vierten Erfolgstrainer seit dem Aufstieg 2020 verlieren.







































