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·18. Juni 2026
Verpokert? Erster Klub erkundigt sich nach Atubolu

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·18. Juni 2026

Dass Noah Atubolu den SC Freiburg in diesem Sommer verlassen möchte, ist seit längerer Zeit ein offenes Geheimnis. Durch eine hervorragende Saison hat sich der Torhüter ins Rampenlicht gestellt, dennoch sieht es aktuell auf dem Interessentenmarkt dürftig aus. Hat sich der Schlussmann verzockt?
Grundsätzlich sucht Atubolu folgendes Profil: Ein Premier-League-Klub mit Champions-League-Ambitionen, bei dem er mindestens um den Platz als Nummer Eins kämpfen kann. Prädestiniert dafür wäre Newcastle United gewesen, die Magpies haben jedoch bereits Ewen Jaouen für 28,5 Millionen Euro von Stade Reims geholt.
Diese Tür ist also zu. Laut Informationen der BILD hat sich nun allerdings Premier-League-Aufsteiger Hull City nach einem möglichen Transfer erkundigt. Champions-League-Ambitionen hegen die ,,Tigers“ aller Voraussicht nach erstmal nicht. Der Plan, Stammkeeper in der Premier League zu werden, könnte dort aber für Atubolu aufgehen.
Noch handelt es sich zunächst nur um ein Gerücht. Ohnehin hat sich der 24-Jährige seine Situation im Sommer aber anders vorgestellt. Einen Rückzieher zu machen und doch in Freiburg zu bleiben, scheint nicht zur Debatte zu stehen. Die Breisgauer arbeiteten nach Atubolus‘ Wechselwunsch früh an einem Nachfolge-Plan und verkündeten zuletzt die Verpflichtung von Bremens Mio Backhaus als neue Nummer Eins. Ein Luxus-Duell um den Platz zwischen den Pfosten ist nicht angedacht, zumal mit Florian Müller ein designierter Backup weiterhin in Diensten des Sportclubs bleiben sollte.

Foto: Getty Images
Quo vadis also Noah? Im Zweifelsfall muss der Schlussmann seinen Radius erweitern und sich für mögliche Wechselszenarien in andere Ligen öffnen. Auch Spanien, Italien oder Frankreich könnten spannende Adressen sein. Atubolu ist mit einem Marktwert von 25 Millionen Euro der wertvollste deutsche Keeper und gehört auf seiner Position zu den Top-20 der Welt. Das Freiburger Eigengewächs stieg vor drei Jahren in den Kader der Profis auf und entwickelte sich beim Sportclub stetig weiter. Großen Anteil hatte er in der abgelaufenen Saison an der Europa-Traumreise seines Teams bis ins Europa-League-Finale nach Istanbul, welches die Freiburger aber letztendlich klar mit 0:3 gegen Aston Villa verloren.







































