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·21. Februar 2026

Verspätung, Fouls, Mauer-Debatte in Mainz: "Was für ein Abend"

Artikelbild:Verspätung, Fouls, Mauer-Debatte in Mainz: "Was für ein Abend"

Der Hamburger SV erkämpft sich ein 1:1 beim FSV Mainz 05. Trainer Polzin kritisiert ausgebliebene Platzverweise, Fischer bemängelt regelwidrigen Ausgleichstreffer.

Zum Abschluss eines hitzigen Abends konnten Merlin Polzin und Urs Fischer abseits des Fußballplatzes noch gemeinsam lachen. "Was für ein Abend", fasste Polzin zusammen, gratulierte seinem Trainerkollegen Fischer noch gut gelaunt zum 60. Geburtstag und resümierte nach dem 1:1 (0:1) seines Hamburger SV beim FSV Mainz 05: "Viel Emotionalität von beiden Seiten. Es war der erwartet schwere Kampf."


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Erst kamen die Hamburger wegen der angespannten Verkehrssituation ums Stadion zu spät, dann sorgte das Spiel für Diskussionsstoff bei den Mannschaften. Die Hamburger hätten gerne Platzverweise nach Fouls der bereits verwarnten Silas und Dominik Kohr gesehen. Fischer wechselte beide Spieler kurz darauf aus, Polzin kommentierte humorvoll: "Als junge Trainer sind wir froh, dass wir noch viel lernen können - und das Wechselverhalten von Urs sagt glaube ich einiges darüber aus, was die vorbelasteten Spieler angeht", meinte er und stellte klar: "Die Szenen sind klare Gelb-Rote Karten, da gibt es keine zwei Meinungen."

Auch Fischer implizierte, dass seine Mannschaft etwas im Glück gewesen sei ("Die Auswechslungen kamen zum richtigen Zeitpunkt, sagen wir mal so"), der Schweizer ärgerte sich aber ebenfalls über eine strittige Szene. Der Ausgleich, ein abgefälschter Freistoß von Fábio Vieira (64.), war für Fischers Geschmack regelwidrig.

"Es gibt eine Regel, die besagt, dass die Spieler, die eine offensive Mauer bilden, einen Meter entfernt stehen müssen", erklärte er. Ein Hamburger Spieler habe aber in der Mainzer Mauer gestanden, "wenn das so ist, sollte das Tor eigentlich nicht zählen. Es wäre indirekter Freistoß für uns", sagte Fischer.

Letztlich freuten sich aber beide Trainer über einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf, die Hamburger blieben überdies seit sechs Spielen ungeschlagen. Bezogen auf die Verspätung bei der Anreise des HSV merkte Fischer noch lobend wie scherzhaft in Richtung Polzin an: "Ich würde immer zu spät ins Stadion kommen, wenn man dann die ersten 30 Minuten so Fußball spielt wie ihr. Das war wirklich gut, da hatten wir große Probleme."

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