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·24. April 2026

Verstärkung für die Bundesliga: Auf diesen Positionen sucht Schalke

Artikelbild:Verstärkung für die Bundesliga: Auf diesen Positionen sucht Schalke

Sollte die Rückkehr in die Bundesliga tatsächlich gelingen, und danach sieht es zurzeit zweifelsfrei aus, dann muss der FC Schalke den Kader umstrukturieren. So gibt es Spieler, denen dieser Schritt nicht zugetraut werden dürfte und Spieler, die aufgrund notwendiger Einnahmen zu Verkaufskandidaten werden würden.

Laut der WAZ würde der S04 im Aufstiegsfall aber mit einer gestandenen Achse planen können. Dazu dürfte auch Loris Karius zählen, dessen Verbleib in diesem Szenario gut denkbar sein soll. In der Abwehr stünden Timo Becker, Nikola Katic und Hasan Kurucay weiterhin zur Verfügung. Auch Dejan Ljubicic, Soufiane El-Faouzi, Ron Schallenberg und Adil Aouchiche seien demnach fest eingeplant.


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Das heißt aber ausdrücklich nicht, dass diese Spieler alle auch automatisch als unverkäuflich einzustufen sind. Aufgrund der finanziellen Voraussetzungen auf Schalke ist es schlichtweg nicht möglich, bestimmte Akteure auf Teufel komm raus zu halten. Gibt es attraktive Angebote, wird sich Frank Baumann diese anhören müssen. Laut der WAZ dürften insbesondere Mertcan Ayhan, El-Faouzi und auch Aouchiche als für andere Klubs interessante Spieler gelten. Auch bei Moussa Sylla wird ein Abgang wieder ein konkretes Thema werden.

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Soufiane El-Faouzi und Adil Aouchiche könnten Schalke im Sommer schon wieder verlassen | Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages

Ndiaye wird wohl zu teuer sein – Dzeko muss grundsätzliche Entscheidung treffen

Derweil gibt es noch anhaltende Unklarheiten ob der Zukunft anderer Spieler. Moussa Ndiaye ist dafür ein gutes Beispiel: Der für die Rückrunde ausgeliehene Linksverteidiger hat von Beginn an überzeugt und sich einen Stammplatz erspielt. Eine feste Verpflichtung wäre grundsätzlich angedacht, wird aber wohl kaum umsetzbar sein. Die WAZ mutmaßt, dass mindestens drei Millionen Euro nötig wären, um ihn vom RSC Anderlecht zu verpflichten. Das ist eine für Schalke sehr große Summe, die wohl kaum in einen einzelnen Spieler investiert werden kann.Allerdings berichtete die Sportbild zuletzt, dass man bei Ndiaye ins finanzielle Risiko gehen möchte und bereit ist, die Ablöse "vorzustrecken". Entweder der Linksverteidiger kann durch kommende Transfer-Einnahmen bleiben. Oder Schalke hätte die Möglichkeit, ihn mit einem Gewinn weiterzuverkaufen (90min berichtete).

Auch bei Edin Dzeko ist noch unklar, ob Schalke auf ihn in der nächsten Saison zählen kann. Den Informationen der WAZ ist eine Vertragsverlängerung mit Dzeko definitiv ein Ziel, mit dessen Ausgang aber wohl erst nach dem Ende der Saison zu rechnen ist. Die Erfolgschancen? Sehr schwierig einzuschätzen – zumal für ihn zunächst die Weltmeisterschaft im Fokus stehen wird. Ein Karriereende im Anschluss an die WM scheint gut denkbar.

Schalke sucht Verstärkung in allen Mannschaftsteilen

Gerade wegen der Unsicherheit auf gleich mehreren Positionen, bei zugleich zwangsweise offenen Ohren für jedwedes Angebot, hält Schalke die Augen für grundsätzlich alle Rollen offen. Nur im Tor scheint man soweit mit Karius zu planen, während laut der WAZ auch ein Verbleib von Kevin Müller angedacht ist. Er soll über seine Leihe hinaus als Backup fest verpflichtet werden, wäre dem Vernehmen nach aber (nahezu) ablösefrei zu haben.

Im Fokus würden wohl ein neuer Rechtsverteidiger stehen (Becker wäre eher als Innenverteidiger eingeplant), ein neuer Linksverteidiger (wegen der offenen Ndiaye-Zukunft) sowie ein defensiver Mittelfeldspieler. Dieser sollte als Konkurrent zu Schallenberg auftreten, bei dem noch offen zu sein scheint, ob er auch in der Bundesliga als Stammspieler regelmäßig aufspielen kann.Auf den offensiven Außenbahnen gäbe es ebenfalls Nachholbedarf – zumal Dejan Ljubicic im Oberhaus wieder mehr im Zentrum eingeplant werden soll.Und natürlich im Angriff, je nachdem wie sich Dzeko entscheidet und die Sylla-Zukunft aussieht.

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