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·11. Januar 2026

VertikalGIF #B04VfB: Grüße an den Bundestrainer

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Als der VfB Stuttgart zuletzt in Leverkusen gewinnen konnte, stand Ron-Robert-Zieler im Tor, die Doppelsechs bestand aus Dennis Aogo und Santiago Ascacibar und ganz vorne stand der Doppelochsen-Sturm mit Mario Gomez und Daniel Ginczek.

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Wie Tayfun Korkuts Team im April 2018 mit einer Passquote von 69 %, einem Ballbesitz von 32 % und mit 4 zu 22 Torschüssen gewinnen konnte, wird ewig sein Geheimnis bleiben, aber klar war: Es wurde mal wieder Zeit für einen Auswärtssieg und für den ersten Sieg des VfB Stuttgart gegen Leverkusen unter Sebastian Hoeneß überhaupt!


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Zugegeben: Das Leverkusen 2026 hat nicht mehr viel gemeinsam mit dem Leverkusen, das Meister wurde und uns in jener Saison kolossal nervte. Alonso weg, Wirtz weg, Tah weg, Xhaka weg, viele andere weg. Der VfB hingegen nach wie vor mit dem gleichen Gerüst und einem Trainer mit einem Plan.

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Atakan Karazor nahm Alex Garcia in Einzelhaft und der VfB jagte die Leverkusener von Anpfiff an über das komplette Feld und hätte schon nach 60 Sekunden in Führung gehen können, vielleicht sogar müssen, als Chris Führich eine wunderbare Flanke auf Josh Vagnoman schlug, der aber am zweiten Pfosten mit seinem Kopfball scheiterte. Der VfB mit einem Traumstart aus der Winterpause!

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Noch besser wurde es fünf Minuten später als der VfB in der Defensive mal wieder einen Ballgewinn verbuchte und sofort umschaltete. Über Führich landete der Ball bei Undav, der wunderbar auf Jamie Leweling durchsteckte, der wiederum in bester Undav-Manier für das 1:0 sorgte.

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Nach circa 20 Minuten, die ausschließlich dem VfB gehörten, begann auch Bayer Leverkusen damit, nach vorne zu spielen. Aber der VfB-Defensivverbund präsentierte sich wie einst Real Madrid – mit Jeff Chabot als größtem Gesteinsbrocken.

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Ganz und gar nicht aus Granit, sondern eher aus Wackelpudding schien hingegen die Leverkusener Defensivreihe gebaut. Den nächsten Beleg dafür gab es in der 28. Minute als Belocian seinen Gegenspieler Vagnoman völlig unnötig foulte und so einen Elfmeter verursachte. Und wie cool wurde der von Maxi Mittelstädt verwandelt?

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Nach dem 2:0 wurde Leverkusen stärker und hatte in der 32. Minute die große Chance auf den Anschlusstreffer. Fernandez kam aus kurzer Distanz zum Abschluss, Chabot fälschte den Ball noch ab und Alex Nübel, der eigentlich schon in die andere Richtung unterwegs war, hielt mit einem Wahnsinnsreflex die Null.

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Im Gegenzug zeigte der VfB eine Effizienz, die man so lange nicht bestaunen durfte. In der 45. Minute war es erneut Deniz Undav, der mal wieder Jamie Leweling einsetzte. Der ging diesmal nicht in den Strafraum, sondern zog einfach von außerhalb ab und erzielte so das 3:0. Sein erster Doppelpack in der Bundesliga!

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Leverkusen war sichtlich bedient und vermutlich gingen bereits nach dem 3:0 die ersten Bayer-Fans nach hause und verpassten dadurch das 4:0 von Deniz Undav in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Der starke Chris Führich spielte den perfekten Pass in die Gasse und Undav blieb im Zweikampf gegen Andrich stabil und erzielte das 4:0. Die einzigen, die ihren Körper ähnlich effizient einsetzen wie Deniz Undav, arbeiten vermutlich nicht in der Fußballbranche.

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Und so ging es mit 4:0 in die Halbzeit und die Partie war eigentlich erledigt. Aber dieses kleine Trauma der nicht gewonnenen Spiele gegen Leverkusen steckt natürlich in jedem VfB-Kopf. Selbst Sebastian Hoeneß sagte nach dem Spiel, dass er erst in der 88. Minute zu hundert Prozent an den Sieg glaubte.

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Und tatsächlich war sein Team in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit zu sorglos und lud Leverkusen zum Anschlusstreffer ein. Der fiel schließlich in der der 65. Minute per Elfmeter, weil Chabots vermutlich einziger Fehler in diesem Spiel in einem Foulspiel an Tillman resultierte.

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Aber der Anschlusstreffer war wie ein Weckruf und der VfB straffte sich wieder. In den verbleibenden 30 Minuten passierte nicht mehr viel – abgesehen natürlich vom Debüt von Jeremy Arévalo und dem Comeback von Ermedin Demirovic!

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Jetzt dürfen wir zwei Mal schlafen und dann ist schon wieder Spitzenspiel. Am Dienstag Abend geht es zuhause gegen Eintracht Frankfurt und wenn der VfB so auftritt wie in der ersten Halbzeit gegen Leverkusen, dann könnte das durchaus spektakulär werden.

Zum Weiterlesen: Wir sind in unserem Spieltagstext natürlich begeistert und zitieren Deniz Undav: “VfB, Du geile Sau!”

Die Süddeutsche Zeitung verwendet dieselbe Headline wie wir: “Ein schwäbischer Gruß an den Bundestrainer”.

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