Vertikalpass
·17. Mai 2026
VertikalGIF #SGEVfB: Hauptsache Königsklasse!

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Vor dem Finale um den Einzug in die Champions League lag der VfB Stuttgart auf der Pole Position, hatte mit einem Auswärtsspiel in Frankfurt aber zumindest tabellarisch die schwerste Aufgabe vor der Brust. Schließlich musste die Eintracht gewinnen, um einen Minimalchance auf die Conference League zu wahren.

Für den VfB war ganz klar: Ein Sieg und die Champions League wartet wieder. Die Option, dass Hoffenheim ebenfalls gewinnt und dabei das Torverhältnis um plus 5 verbessert, durfte man getrost ausschließen. Apropos Hoffenheim: Was machten die eigentlich mit ihrer Chance auf Platz 4?

Nur zu Erinnerung: Hätte die TSG beim Tabellenzwölften nicht 0:4 verloren, sondern gewonnen, hätte Hoffenheim den VfB noch überholt. Aber ganz ehrlich: Die Bundesliga atmet vermutlich kollektiv auf, dass es der VfB geschafft hat. Leipzig und Hoffenheim als deutsche Vertreter in der Champions League wären der stimmungstechnische worst case gewesen.

Um den zweiten Einzug in die Champions League innerhalb von drei Jahren fix zu machen, schickte Sebastian Hoeneß die gleichen 11 Spieler ins Rennen, die es gegen Leverkusen gewuppt hatte. Never change a winning team und überhaupt: Der Coach hat doch immer Recht.

Das Thema Offensivstandards hatte uns Fans in der jüngeren Vergangenheit oft kopfschüttelnd zurückgelassen. Dabei kann es doch ganz einfach sein: Ecke Führich, Kopfballtor Chema. Und wenn der nicht an den Ball gekommen wäre, hätte Chabot in der zehnten Minute für das 1:0 gesorgt. Der VfB war auf Champions League Kurs!

Abgesehen von einem Solo von Can Uzun sorgte die erste Halbzeit nicht dafür, dass der Puls der Fans in die Höhe schnellte. Aber als sich fast alle schon auf die Halbzeitpause vorbereiteten, packte der VfB Stuttgart nochmal einen drauf: Einen Abschlag von Nübel verarbeitete Deniz Undav in Richtung Chris Führich, der erneut Undav anspielte, der unfassbar clever Niko Nartey bediente, der auf 2:0 stellte.

Angesichts des Ergebnisses und der Resultate auf den anderen relevanten Plätzen stand die Tür zur Champions League also sperrangelweit offen. Jetzt bloß keinen Mist mehr bauen! Bevor es dann doch soweit war, hätte Chema fast das 3:0 erzielt und Nübel rettete stark gegen Chaibi. Weniger gut sah die Nummer 33 in der 72. Minute aus: Erst fing Nübel eine Flanke nicht sicher, dann konnte er denn Ball nicht festmachen und am Ende foulte er auch noch Burkhardt. Slapstick am 34. Spieltag.

Und sind wir ehrlich: Nach dem Anschlusstreffer machte sich eine leichte Nervosität breit, oder? Klar, der VfB reitet unter Sebastian Hoeneß von einem Erfolg zum nächsten, aber: es ist immer noch der VfB! Doch zum Glück gab es den zweiten Elfmeter für Frankfurt erst, als die Partien von Hoffenheim und Leverkusen bereits beendet waren. Somit war klar: Das Resultat in Frankfurt spielte keine Rolle mehr.

So reicht es am Ende weder für 19. Saisonsieg und auch nicht für das 20. Saisontor von Deniz Undav, aber für die Qualifikation zur Champions League. Die Gegner werden am 27. August ausgelost und diese Termine könnt ihr euch schon mal freihalten:
1. Spieltag: 8.-10. September 2. Spieltag: 13.-14. Oktober 3. Spieltag: 20.-21. Oktober 4. Spieltag: 3.-4. November 5. Spieltag: 24.-25. November 6. Spieltag: 8.-9. Dezember 7. Spieltag: 19.-20. Januar 8. Spieltag: 27. Januar
Achja: Das Finale findet am 5. Juni 2027 in Madrid statt!

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