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·12. Juli 2026

Vertrag bis 2027: Nur das könnte Muheim zum HSV-Abschied bewegen

Artikelbild:Vertrag bis 2027: Nur das könnte Muheim zum HSV-Abschied bewegen

Hinter Miro Muheim liegt das wohl größte Spiel seiner Karriere: Im WM-Viertelfinale gegen Argentinien stand der HSV-Star für rund 40 Minuten auf dem Platz und erlebte die bittere 1:3-Niederlage nach Verlängerung aus nächster Nähe.

In den Reihen der Rothosen wurde das Treiben der Eidgenossen selbstverständlich mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Doch bei allem Mitgefühl für Muheim muss sich der HSV aus reinem Eigennutz auch folgende Frage stellen: Bleibt der Linksverteidiger über 2027 hinaus im Volkspark oder könnte es doch noch zu einem Abschied kommen?


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Muheim zählt im Kader von Cheftrainer Merlin Polzin längst zu den wichtigsten Spielern. In der vergangenen Saison trug der 28-Jährige sogar mehrfach die Kapitänsbinde und hatte trotz gelegentlicher Defensiv-Wackler einem enormen Anteil am letztlich souveränen Klassenerhalt. Entsprechend groß ist sein Stellenwert innerhalb der Mannschaft.

Der Schweizer selbst fühlt sich in Hamburg pudelwohl. Er liebt den Verein und schätzt seine Rolle als Führungsspieler und Leistungsträger. Genau deshalb erscheint ein Wechsel derzeit nur unter einer ganz bestimmten Voraussetzung realistisch.

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Foto: Getty Images

HSV und Muheim: Erste Gespräche nach der WM?

Laut Hamburger Abendblatt würde Muheim einen Abschied wohl nur dann ernsthaft in Betracht ziehen, wenn sich die Möglichkeit ergibt, zu einem international vertretenen Verein zu wechseln. Ein Klub also, der regelmäßig in europäischen Wettbewerben vertreten ist und ihm die Chance bietet, auf höchstem Niveau anzutreten.

Bislang zeichnet sich ein solches Szenario allerdings nicht ab. Trotz seiner WM-Teilnahme konnte Muheim bislang noch keine nachhaltige Aufmerksamkeit auf dem Transfermarkt erzeugen. Ernsthafte Angebote sollen aktuell nicht vorliegen. Zudem verlief das Turnier für den HSV-Profi insgesamt eher wechselhaft. Nach einem unglücklichen Start und einer zwischenzeitlichen Wadenverletzung sammelte er erst im Achtelfinale gegen Kolumbien wieder wichtige Spielminuten.

Trotzdem ist das letzte Wort in dieser Personalie noch lange nicht gesprochen. Da Muheims Vertrag nur bis 2027 läuft, hätte der HSV in diesem Sommer letztmals die Gelegenheit, eine größere Ablösesumme zu erzielen. Viel spricht deshalb dafür, dass nach der WM erste Gespräche über eine Vertragsverlängerung aufgenommen werden. Solange kein Europapokal-Anwärter ernst macht, scheint ein  Verbleib in der Hansestadt aber wahrscheinlich zu sein.

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