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·21. Mai 2026
Vertragspoker mit dem VfB: Undav spricht über Deadline

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Deniz Undav geht beim VfB Stuttgart in sein letztes Vertragsjahr. Einen Verbleib kann er sich trotzdem gut vorstellen.
Die Schwaben wollen ihren Top-Stürmer unbedingt über 2027 hinaus an den Verein binden und sollen dem Nationalspieler einen Vertrag angeboten haben, der ihn zum Rekordverdiener des Klubs machen würde. Wann Vollzug gemeldet werden kann, ist jedoch noch offen. Klar ist: Auch Undav will seine Zukunft zeitnah klären.
„Ich habe eine Deadline für mich gesetzt und wenn die das vor der WM machen, ich bin noch bis nächste Woche Dienstag hier, dann wird es knapp“, erklärte der 29-Jährige und macht den VfB-Fans im Sky-Interview Hoffnungen auf eine Verlängerung: „Es spricht nichts dagegen, ich habe es oft geäußert, dass ich gerne hier spiele. Ich bin gerne hier. Ich fühle mich wie ein Stuttgarter, auch wenn ich es nicht bin. Wir sind nicht so weit auseinander, sondern vielleicht sind es nur Kleinigkeiten.“
In der abgelaufenen Saison erzielte der ehemalige Brighton-Star 19 Tore in der Bundesliga und hatte so großen Anteil daran, dass sich die Mannschaft von Sebastian Hoeneß für die Champions League qualifizierte. Auf dem Weg ins Pokalfinale, in dem der VfB am Samstag gegen den FC Bayern seinen Titel verteidigen will, traf Undav dreimal.
Dass der Publikumsliebling im WM-Kader steht, hat daher niemanden mehr überrascht. Schon bei der Heim-EM berief Bundestrainer Julian Nagelsmann ihn in sein Aufgebot, allerdings kam Undav 2024 nur zu einem Kurzeinsatz. „Letztes Jahr Pokalsieger geworden, Champions-League-Teilnehme geschafft und bei der WM dabei zu sein, wäre ein überragendes Gefühl. Ich hätte als Kind sowieso nicht daran gedacht und selbst in der letzten Saison war ich vom Gedanken her sehr weit weg davon, dass ich überhaupt über die WM nachgedacht habe“, sprach Undav über die mittlerweile offiziell bestätigte Kadernominierung.

Foto: Getty Images
Beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada winken dem Stuttgarter deutlich mehr Einsatzminuten als bei der EM vor zwei Jahren. „Der Dennis vor drei, vier Jahren hätte mich für dumm verkauft“, scherzte der 29-Jährige: „Ich habe mich bei der EM schon übertrieben gefreut, obwohl es nur sieben Minuten waren.“
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