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·22. Juli 2026
VfB-Juwel vor dem Abschied? Schalke steigt in Transferpoker ein

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Der FC Schalke 04 steigt offenbar in den Poker um ein Abwehr-Juwel des VfB Stuttgart ein. Der Rechtsverteidiger wird bereits von weiteren Klubs umworben, doch die Schwaben zögern bislang mit einer Freigabe.
Der FC Schalke 04 mischt offenbar im Werben um Christopher Olivier mit. Der 20 Jahre alte Rechtsverteidiger vom VfB Stuttgart möchte den Bundesligisten laut Informationen des "kicker" in diesem Sommer verlassen, um sich bessere Einsatzchancen auf höherem Niveau zu sichern. Neben Hannover 96 und dem dänischen Erstligisten Brøndby IF sollen nun auch die Königsblauen ein Auge auf den österreichischen U21-Nationalspieler geworfen haben.
Olivier gehörte in der vergangenen Saison zu den Leistungsträgern der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart und kam in der 3. Liga auf 34 Einsätze. Dabei bereitete er fünf Treffer vor. Zwar durfte der Defensivspieler immer wieder bei den Profis mittrainieren und stand sogar zweimal im Europa-League-Kader, ein Pflichtspieleinsatz für die erste Mannschaft blieb ihm bislang jedoch verwehrt.
Ein Wechsel gestaltet sich allerdings schwierig. Olivier besitzt in Stuttgart noch einen Vertrag bis 2028, weshalb die Schwaben in einer guten Verhandlungsposition sind. Hannover 96 soll laut Informationen des "kicker" rund 750.000 Euro geboten haben, Brøndby sogar etwa 1,25 Millionen Euro. Dennoch zögert der VfB bislang mit einer Freigabe.
Ein Grund dafür ist die angespannte Personalsituation auf der rechten Abwehrseite. Lorenz Assignon fällt nach einer Schulteroperation noch mehrere Wochen aus, zudem gibt es Spekulationen über einen möglichen Abgang von Josha Vagnoman. Trainer Sebastian Hoeneß möchte Olivier deshalb zumindest während der laufenden Vorbereitung weiterhin im Kader behalten.
Für Schalke könnte sich dadurch dennoch eine Chance ergeben. Anders als Hannover und Brøndby stehen die Königsblauen nicht unter akutem Zeitdruck, da die neue Saison für ihre Konkurrenten früher beginnt. Wie konkret das Interesse der Gelsenkirchener inzwischen ist, bleibt zwar offen. Fest steht jedoch: Der Poker um das Stuttgarter Abwehrtalent wird zunehmend intensiver.







































