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·25. März 2026

VfB News: Sportvorstand Wohlgemuth will Undav neuen Vertrag geben

Artikelbild:VfB News: Sportvorstand Wohlgemuth will Undav neuen Vertrag geben

Sportvorstand Fabian Wohlgemuth vom VfB Stuttgart zeigt sich zuversichtlich in den laufenden Vertragsgesprächen um Nationalstürmer Deniz Undav und signalisiert klare Absichten, die Zusammenarbeit über 2027 hinaus anzustreben. Der Klub will mit vollem Einsatz an einer Fortsetzung arbeiten, betont aber zugleich wirtschaftliche Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen. Aktuell ist Undav mit 18 Treffern zweitbester Torjäger der Bundesliga und sein Arbeitspapier läuft nach der Spielzeit 2026/27 aus – ein Ablauf, den der VfB vermeiden möchte. Gleichzeitig bleibt die Zukunft von Torhüter Alexander Nübel offen: seine Leihe von Rekordmeister Bayern München endet im Sommer.

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Angelo Stiller und Deniz Undav vom VfB Stuttgart im Austausch beim Achtelfinale-Hinspiel der UEFA Europa League 2025/26 gegen den FC Porto in der Stuttgart Arena am 12. März 2026 in Stuttgart. Alexander Hassenstein / Getty Images


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Wohlgemuth zu Vertragsgesprächen mit Undav: „Bin zuversichtlich“

Fabian Wohlgemuth äußerte sich optimistisch zu den Verhandlungen um den Angreifer und sagte der Sport Bild: „Ich bin zuversichtlich, dass es mit ihm über 2027 hinaus weitergeht“. Die Aussage unterstreicht die Priorität, die der VfB dem Verbleib des Nationalstürmers beim Klub beimisst. Gleichzeitig nannte Wohlgemuth die Perspektive des Spielers und ordnete den VfB als sportlich attraktive Adresse ein.

In derselben Stellungnahme ergänzte er: „Aus der Perspektive von Deniz ist der VfB sportlich und darüber hinaus wahrscheinlich auch nicht die schlechteste Adresse.“ Diese Einordnung soll offenbar sowohl die sportliche Perspektive als auch die Attraktivität des Vereins gegenüber möglichen Alternativen betonen.

VfB will Zusammenarbeit fortsetzen – „mit vollem Einsatz“

Wohlgemuth machte deutlich, dass der Verein aktiv auf eine Verlängerung zielt: „Man wolle mit Undav weiterhin zusammenarbeiten und werde dafür mit vollem Einsatz spielen.“ Damit skizzierte der Sportvorstand die Haltung des Klubs in Verhandlungen, die neben sportlichen auch strategische und wirtschaftliche Aspekte berühren.

Er räumte allerdings ein, dass es Grenzen gibt: „Natürlich ist es aber auch so, dass wir wirtschaftlich bestimmte Linien nicht überschreiten dürfen.“ Damit verweist der VfB auf Faktoren wie Vertragsdauer, mögliche Ablösesumme, Marktwert, Beraterfragen und die wirtschaftliche Tragfähigkeit einer Vertragsverlängerung.

Vertragslaufzeit, Statistik und das Risiko eines ablösefreien Abgangs

Der Vertrag des Angreifers, der mit derzeit 18 Treffern zweitbester Torjäger der Bundesliga ist, endet nach der Spielzeit 2026/27. Diese Vertragsdauer stellt den VfB vor die Entscheidung, zeitnah eine Lösung zu finden, um den Verlust des Spielers ohne Ablöse zu vermeiden.

Wohlgemuth erklärte dazu unmissverständlich: „Ohne eine Verlängerung ins letzte Vertragsjahr zu gehen und dann einen ablösefreien Abgang zu riskieren, sei ‚ganz sicher nicht unser Plan. Deswegen führen wir Gespräche‘.“ Die Aussage betont, dass der Klub aktiv Gespräche führt, um eine Verlängerung vor einer möglichen letzten Saison ohne Arbeitspapier und ohne Unterschrift zu erreichen.

Zukunft von Alexander Nübel offen – Leihe von Bayern endet im Sommer

Wohlgemuth ging auch auf die Situation von Torhüter Alexander Nübel ein: Die Leihe des Keepers von Rekordmeister Bayern München endet im Sommer, weshalb seine Zukunft beim VfB derzeit unklar ist. Die Vereinbarung mit dem deutschen Rekordmeister sieht vor, dass Nübels Aufenthaltsdauer in Stuttgart zeitlich befristet ist, was die Planungen des VfB beeinflusst.

Zu einer möglichen Fortsetzung der Zusammenarbeit sagte Wohlgemuth: „Im Fußball würde ich gar nichts ausschließen“. Er relativierte die Spekulationen aber und fügte hinzu: „Die Frage kommt aber zu früh. Das müssen wir abwarten, wir können die Rechnung hier nicht ohne den Wirt machen. Schließlich hat Alex einen langfristigen Vertrag in München.“ Diese Aussagen zeigen, dass Entscheidungen auch von Vertragsverhältnissen bei Bayern München und weiteren Faktoren abhängig sind.

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