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·31. Januar 2026
VfL Wolfsburg rutscht tiefer in die Krise: Was passiert noch auf dem Transfermarkt?

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·31. Januar 2026

Die Lage beim VfL Wolfsburg bleibt angespannt. Auch der erhoffte Befreiungsschlag beim 1. FC Köln ist ausgeblieben. Gegen ein Team, das zuvor aus zehn Spielen nur einen Sieg geholt hatte, unterlagen die Wölfe am Freitagabend mit 0:1. Es war eine weitere Niederlage, die mehr Fragen als Antworten hinterlässt.
Die Lade des VfL Wolfsburg bleibt ernst. Köln war verunsichert, der VfL wollte endlich Abstand zu den gefährlichen Tabellenregionen gewinnen. Doch erneut fehlte es über weite Strecken an Durchschlagskraft und Konsequenz im letzten Drittel. Zwar präsentierten sich die Wolfsburger nach der Pause deutlich verbessert, doch die Leistungssteigerung blieb ohne Ertrag.
Nach dem 1:1 gegen Heidenheim und dem enttäuschenden 1:3 in Mainz ist die Niederlage in Köln der nächste Rückschlag für die Mannschaft von Trainer Daniel Bauer. Punkte, die im Abstiegskampf dringend benötigt werden, lässt der VfL weiter liegen.
Mit aktuell 19 Punkten steht Wolfsburg zwar noch auf Platz 12, doch die Situation ist trügerisch. Der VfL kommt von den Abstiegsrängen nicht wirklich weg – im Gegenteil. Alle Teams hinter den Niedersachsen sind an diesem Wochenende noch im Einsatz, drei von ihnen könnten den VfL theoretisch bereits an diesem Spieltag überholen.
Der Abstand nach unten schmilzt, die Nervosität wächst. Der Trainerwechsel vor einigen Wochen scheint komplett verpufft zu sein. Die Situation beim VfL entwickelt sich zunehmend zu einer handfesten Krise.
Besonders problematisch: Die Wolfsburger schaffen es nicht, positive Ansätze über 90 Minuten zu konservieren. Auf ordentliche Phasen folgen regelmäßig unerklärliche Schwächen. Genau diese Unbeständigkeit sorgt dafür, dass sich das Team im Tabellenmittelfeld festfährt – mit Blick nach unten statt nach oben.
Die kommenden Spiele werden damit umso wichtiger. Doch bevor der Ball wieder rollt, rückt ein anderes Thema in den Fokus.
Noch ist das Transferfenster geöffnet, bis Montag hat der VfL Wolfsburg Zeit, personell nachzulegen. Und genau diese Möglichkeit könnte entscheidend werden, um der Mannschaft neue Stabilität zu geben. Intern wird vor allem über Verstärkungen für die Defensive gesprochen. Diese Namen werden gerade in der Gerüchteküche gehandelt:
Auch Ryan Flamingo wird beim VfL Wolfsburg als möglicher Kandidat für die Innenverteidigung gehandelt. Der 23-Jährige von PSV Eindhoven soll laut Mounir Boualin (SoccerNews) auf der Liste der Niedersachsen stehen, konkrete Schritte sind bislang jedoch ausgeblieben. Ein Transfer gilt zudem als kompliziert, da PSV den bis 2029 gebundenen Abwehrspieler trotz zuletzt reduzierter Einsatzzeiten nicht kurz vor Ende der Transferperiode ziehen lassen möchte.
Ein Kandidat ist Jeanuël Belocian von Bayer Leverkusen. Der 20-Jährige gilt als flexibel einsetzbar, kann sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der linken Abwehrseite spielen. Genau dort drückt beim VfL der Schuh: Joakim Maehle fällt nach seiner Schulter-Operation voraussichtlich noch bis mindestens März aus, zudem schwanken die Leistungen von U21-Nationalspieler Aaron Zehnter erheblich. Belocian würde nicht nur Tiefe, sondern auch neue Optionen bringen.
Auch Josip Sutalo von Ajax Amsterdam ist wieder ein Thema in Wolfsburg. Eigentlich hatte der VfL bei Ajax wegen Ko Itakura angeklopft, doch die Niederländer machten schnell klar, dass der Ex-Gladbacher nicht zum Verkauf steht. Stattdessen brachten sie Sutalo ins Spiel. Zunächst lag der Fokus der Wolfsburger klar auf Itakura, inzwischen wird Sutalo jedoch ernsthaft diskutiert – sein Profil passt, und die Notwendigkeit zum Handeln ist größer geworden.
Ob und in welcher Form der VfL Wolfsburg noch tätig wird, dürfte richtungsweisend sein. Klar ist: Ohne neue Impulse droht die Saison weiter aus dem Ruder zu laufen. Die sportliche Leitung steht unter Zugzwang, denn die Probleme sind längst nicht mehr zu übersehen.








































