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·12. September 2026

VfL Wolfsburg verliert spät am Millerntor

Artikelbild:VfL Wolfsburg verliert spät am Millerntor

Matchday | Der VfL Wolfsburg hat am Millerntor eine bittere Niederlage kassiert. Die Wölfe unterlagen dem FC St. Pauli am Samstagabend mit 0:1 (0:0) und mussten damit nach vier ungeschlagenen Ligaspielen erstmals wieder als Verlierer vom Platz.

Reese trifft die Latte

In einer lange ausgeglichenen Partie hatte der VfL früh die große Chance zur Führung. Fabian Reese setzte einen Freistoß bereits in der fünften Minute an die Latte. Auch danach blieb Wolfsburg gefährlich. Nach einem starken Pass von Muhammed Damar scheiterte Reese an St. Paulis Torwart und setzte den Nachschuss ans Außennetz.


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Aber auch die Gastgeber kamen zu Möglichkeiten. So ging es nach einer offenen ersten Halbzeit ohne Tore in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel bekam St. Pauli zunehmend mehr Zugriff auf die Partie. Der VfL kam durch Kilian Fischer noch zu einer guten Möglichkeit, insgesamt aber fanden die Wölfe immer seltener Lösungen nach vorne. Tobias Strobl reagierte mit mehreren Wechseln, unter anderem kamen Bence Dardai und Jonas Adjetey ins Spiel.

Abgefälschter Schuss entscheidet

Als vieles bereits auf ein torloses Unentschieden hindeutete, fiel doch noch das entscheidende Tor. In der 88. Minute setzte sich St. Paulis Abdoulie Ceesay gegen Adjetey durch. Joel Chima Fujita zog aus der Distanz ab, Adjetey fälschte den Ball unglücklich ab und machte ihn damit für Jakub Zielinski unhaltbar.

Der VfL versuchte in der Nachspielzeit noch einmal alles, fand aber keine Antwort mehr. Damit bleibt Wolfsburg zwar bei acht Punkten, verpasste aber die Chance, nach den Auswärtssiegen in Hannover und Karlsruhe auch in Hamburg erneut dreifach zu punkten.

Strobl: „Einen Fehler zu viel gemacht“

Tobias Strobl: „Wir wollten im Vergleich zur vergangenen Woche mehr Kontrolle über den Ballbesitz haben und haben uns deshalb auch für eine andere Anordnung entschieden. Ich finde, dass wir immer wieder gut in die Zwischenräume gekommen sind. Der letzte Pass in die Tiefe war allerdings nicht so, wie wir uns das gewünscht haben. Im Verlauf ist das Spiel offener geworden, weil wir zu viele einfache Ballverluste hatten. In der zweiten Halbzeit hat der Gegner die Zwischenräume besser kontrolliert und enger gestanden. Da haben wir nicht mehr so gut die Lösungen gefunden und waren in unseren Aktionen nicht zielgerichtet genug. Am Ende haben wir einen Fehler zu viel gemacht, den der Gegner ausgenutzt hat. Deshalb war der Sieg für Pauli auch nicht unverdient.“

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