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·8. Mai 2026
VfL Wolfsburg: Wird Hecking zum Berater mit großer Machtfülle?

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·8. Mai 2026

Gut zwei Wochen nach den ersten Spekulationen um Dieter Hecking verdichten sich beim VfL Wolfsburg die Hinweise auf eine interne Lösung. Wie die Bild berichtet, gibt es mittlerweile konkrete Gedankenspiele, den aktuellen Trainer künftig in einer Führungsrolle einzusetzen.
Seit der Trennung von Peter Christiansen Anfang März ist die Position des Geschäftsführers Sport weiterhin unbesetzt. Eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht – und offenbar auch nicht gewollt. „Es nützt nichts, wenn wir jetzt einfach irgendetwas machen, nur damit die Situation schnell geklärt ist. Wir wollen den richtigen und dafür nehmen wir uns die Zeit“, wird Aufsichtsratsmitglied Diego Benaglio von der Bild zitiert.
Ein zentrales Problem: Viele Wunschkandidaten stehen aktuell bei anderen Vereinen unter Vertrag und wären frühestens im Sommer verfügbar – wenn überhaupt.
Ganz oben auf der Liste soll weiterhin Marcel Schäfer stehen. Der ehemalige Wolfsburg-Boss arbeitet inzwischen bei RB Leipzig und besitzt dort noch einen langfristigen Vertrag. Laut Bild gibt es derzeit keine Anzeichen, dass sich daran kurzfristig etwas ändert.
Auch andere gehandelte Namen wie Fabian Wohlgemuth oder Andreas Schicker gelten als schwer erreichbar. Intern könnte man sich daher zu sehr auf Schäfer fokussiert haben – und steht nun vor einer komplizierten Ausgangslage.
In dieser Situation rückt eine interne Lösung immer stärker in den Fokus. Nach Bild-Informationen existiert beim VfL ein „Geheimplan“ mit Trainer Dieter Hecking. Dessen Vertrag läuft am Saisonende aus – was den Weg für eine neue Rolle ebnen könnte.
Diskutiert werden offenbar zwei Varianten: Entweder Hecking steigt direkt zum Geschäftsführer Sport auf oder er übernimmt eine beratende Funktion mit weitreichenden Entscheidungsbefugnissen. Die erste Option soll derzeit bevorzugt werden.
Ganz neu wäre eine solche Rolle für Hecking nicht. Bereits beim 1. FC Nürnberg arbeitete er mehrere Jahre in leitender Funktion. Nun könnte er erneut die Seitenlinie verlassen – und diesmal beim VfL in die Chefetage wechseln.
Unabhängig von der Personalentscheidung steht Wolfsburg vor tiefgreifenden Veränderungen. Die enttäuschende Saison zieht Konsequenzen nach sich – sowohl im Kader als auch in der sportlichen Führung. Damit wird die Entscheidung um den künftigen Geschäftsführer Sport zur Schlüsselpersonalie. Und Dieter Hecking, der vor wenigen Wochen noch ausschließlich als Trainer im Fokus stand, entwickelt sich zunehmend zu einer ernsthaften Option für die Zukunft des VfL Wolfsburg.
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