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·21. September 2026

„Viel frischer Wind“: Klinsmann spricht über Klopp-Kader

Artikelbild:„Viel frischer Wind“: Klinsmann spricht über Klopp-Kader

Jürgen Klopps erster Lehrgang als DFB-Trainer hat begonnen. Einer seiner Vorgänger freut sich auf die ersten Spiele unter dem Bundestrainer.

Im Gespräch mit transfermarkt sprach der Weltmeister von 1990 auch über den ungewohnt großen Kader der Nationalmannschaft. Satte 44 Spieler hatte Klopp für die ersten Länderspiele unter seiner Leitung berufen, aufgeteilt auf zwei Kader, die jeweils zwei Partien bestreiten sollen.


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„Es ist auf jeden Fall mal was Neues und bringt viel frischen Wind in das Nationalmannschaftsumfeld“, so Klinsmann im Gespräch mit transfermarkt. Nach den letzten Turniere ein dringend notwendiger Schritt, glaubt der 62-Jährige: Seit 2018 haben wir leider alle Welt- und Europameisterschaften vergeigt, da muss man einfach die Dinge neu und mit Risiko angehen, auch wenn es gleich gegen unseren Erzrivalen Holland geht.“ Am Donnerstag trifft die Klopp-Auswahl in Amsterdam auf die niederländische Nationalmannschaft. Auch bei der Elftal steht mit Xavi Hernandez ein neuer Trainer an der Seitenlinie.

Klinsmann ist sicher: Bei Klopp steht die Tür immer auf

Besonders gespannt ist Klinsmann auf die neuen Gesichter. Elf Spieler stehen zum ersten Mal im DFB-Kader, mit Said El Mala, Finn Dahmen und Noah Atubolu warten drei weitere noch auf ihren ersten Einsatz. „Da bin ich wie viele Fans genauso gespannt, wie sie sich im Nationaltrikot präsentieren. Ich wünsche allen von Herzen, dass sie ihr erstes Länderspiel für Deutschland bekommen, weil es ein unvergesslicher Moment für jeden Spieler ist, zum ersten Mal für sein Land spielen zu dürfen“, sagte Klinsmann.

Durch die neue Situation mit vier Spielen könne man „diese Idee ausprobieren. Die Tür zur Nationalmannschaft steht immer auf, da bin ich mir auch bei ‚Kloppo‘ sicher“, führte der ehemalige Bundestrainer aus.

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Foto: IMAGO

Von 2004 bis 2006 stand Klinsmann selbst beim DFB an der Seitenlinie und führte die Nationalelf mit innovativen Methoden aus der Krise. Bei der WM 2006 im eigenen Land erreichte die Mannschaft das Halbfinale und begeisterte erstmals seit vielen Jahren wieder ihre Fans. Nach dem Heimturnier trat Klinsmann zurück und machte damit den Weg für seinen Co-Trainer Joachim Löw frei.

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