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·18. September 2026

Viele Optionen, keine Tore: Welcher HSV-Stürmer darf gegen Köln ran?

Artikelbild:Viele Optionen, keine Tore: Welcher HSV-Stürmer darf gegen Köln ran?

Wer startet gegen den 1. FC Köln in vorderster Front: Poulsen, Moffi oder Daka? HSV-Coach Polzin offenbarte vor der richtungsweisenden Begegnung seine „Sturmgedanken“.

Nach einer 0:5-Klatsche über die eigenen Angreifer zu reden, ist eine ziemlich undankbare Aufgabe. Der HSV erlebte zuletzt gleich zwei dieser Debakel hintereinander. Als Neuner startete gegen Mainz Neuzugang Terem Moffi, der im Sommer von Nizza kam. In Leipzig erhielt schließlich Routinier Yussuf Poulsen den Vorzug. Aber auch er konnte im gegnerischen Sechzehner kaum bis wenig anrichten.


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HSV-Coach Merlin Polzin hat trotzdem einen positiven Eindruck gewonnen – und zwar von beiden Stürmern. Dementsprechend war bei der Pressekonferenz am Donnerstag vor dem Spiel gegen den FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr) noch nicht klar, wer von beiden dieses Mal den Vorzug bekommt.

Alle HSV-Stürmer bislang torlos

„Gut hat’s mir gefallen“, sagte Polzin über den ersten Startelfeinsatz von Poulsen seit längerer Zeit. Man habe sofort gesehen, warum das Trainerteam sich für ihn entschieden habe. „Er kann der Mannschaft eine gewisse Stabilität und Orientierung gegen den Ball geben. Trotzdem kann er als Zielspieler vorne gleichzeitig auch mehrere Spieler binden beziehungsweise Bälle ablegen.“ Das habe er in Leipzig gut gemacht, erklärte der Übungsleiter.

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Direkt im Anschluss räumte er ein, dass Poulsen keiner Akteur ist, der ständig von Anfang an spielen könne. Das habe mit seiner Vorgeschichte zu tun. Allein in der vergangenen Saison bremsten den 32-Jährigen ein Muskelfaserriss und Verletzungen am Oberschenkel beziehungsweise am Sprunggelenk aus. Deshalb sei es wichtig, ihm zwar Spielzeit zu geben, aber auch zu wissen, „wann es zu viel ist“.

Auch Moffi noch nicht ganz fit

Auch Terem Moffi habe einen sehr guten ersten Eindruck hinterlassen, bei ihm gelte aber zunächst Ähnliches wie bei Poulsen: Er ist noch nicht bei 100 Prozent. Polzin ist trotzdem überzeugt davon, dass der Nigerianer ein absoluter Gewinn sein wird. Er decke viele Dinge ab, die „für unser Spiel sehr wichtig sind“, erläuterte Polzin.

Beide sind daher logische Kandidaten für die Startelf. Im ersten Saisonspiel startete übrigens Neuzugang Patson Daka, der gegen Mainz von der Bank kam und in Leipzig hinter der Spitze agierte. Sollte Vieira fit genug für die Startelf sein, bleibt dem 27-Jährigen also nur die Jokerrolle.

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