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·8. April 2026
"Vielleicht die beste erste Halbzeit": MSV hält den Anschluss

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Im eigenen Stadion bleibt der MSV Duisburg eine Macht. Dagegen konnte selbst der Tabellenführer nichts ausrichten, denn die Zebras gewannen am Dienstagabend vor eigenem Publikum mit 1:0 gegen den VfL Osnabrück. Dietmar Hirsch schwärmte anschließend von der vielleicht besten Halbzeit, die er als Cheftrainer bislang erlebt hatte.
Die Aufregung war groß, als in den Schlussminuten ein MSV-Fan auf den Platz stürmte und den Schiedsrichter zur Rede stellen wollte. Ein deutliches Zeichen, wie emotional die Duisburger auf den 1:0-Sieg gegen den Spitzenreiter aus Osnabrück reagierten. Denn der MSV sicherte sich mit diesem Ergebnis nicht nur den Nimbus als einziges ungeschlagenes Heimteam der Liga, sondern wahrte auch seine weiteren Chancen im Aufstiegsrennen. Drei Punkte trennen Duisburg vom Relegationsplatz.
"Wenn wir heute verloren hätten, dann wäre es das wohl mit uns gewesen. Dann wären es sieben Punkte gewesen, und die hätten wir wahrscheinlich nicht mehr aufgeholt", stellte auch MSV-Coach Dietmar Hirsch nach Abpfiff bei "MagentaSport" fest. "Jetzt gucken wir weiter auf unsere Spiele zuerst, und dann auf die anderen Spiele. Der Abstand ist nicht größer geworden." Die maximale Ausbeute aus den letzten Partien blieb das Ziel, um dann womöglich noch den großen Wurf zu schaffen. Ein Vorteil? Zum Beispiel das direkte Duell mit Energie Cottbus wird Duisburg noch in der Schauinsland-Reisen-Arena austragen.
Doch bis dahin muss der MSV noch an seiner Auswärtsbilanz arbeiten, um bis zum Spiel gegen die Lausitzer noch Chancen zu haben. "Wir brauchen einfach diese Energie", hielt Hirsch fest. "Egal, wann. Egal, wo. Egal, gegen wen. Wenn du Energie hast, kannst du jeden schlagen. Und das brauchen wir jetzt auswärts, wenn wir noch einmal richtig oben angreifen wollen." So gut die Heimstärke mit 40 Punkten aus 16 Spielen ist, so sehr schwächelt der MSV mit nur 17 Zählern aus 16 Auswärtspartien. Allein die Partien im eigenen Stadion werden am Saisonende wohl ausgereicht haben, um damit den Klassenerhalt zu sichern.
Da war auch nicht verwunderlich, dass Hirsch beim 1:0-Sieg am Dienstagabend die "vielleicht beste erste Halbzeit" seiner Amtszeit in Duisburg gesehen hatte – obwohl Duisburg gleich sechs Veränderungen in der Startelf vornahm. "Das war die Energie, wie wir sie uns vorgestellt haben. Egal, wie oft wir gewechselt haben. Jeder Spieler muss und soll das so machen", forderte Hirsch. Und einer, der es besonders gut gemacht hatte, war Florian Krüger. Der besorgte nach langer Durststrecke nämlich den Siegtreffer. "Wir haben diese Scheißegal-Mentalität gezeigt. Wir wollten das Stadion anzünden und Fußball spielen", feuerte der Stürmer an. "Dann treffe ich den da auch ganz vernünftig." In Mannheim (Samstag, 14 Uhr) gilt es, diese Energie zum Ende der Englischen Woche zu bestätigen.
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