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·24. Februar 2026

Vier Faktoren für den Baumi-Boom bei RBL

Artikelbild:Vier Faktoren für den Baumi-Boom bei RBL

Er ist so gut wie nie zuvor: Christoph Baumgartner spielt nicht nur seine beste Saison im Trikot von RB Leipzig, sondern die beste Saison seiner Karriere! 

Nach seinem Doppelpack beim 2:2 gegen Borussia Dortmund steht unser Mittelfeldspieler bei zehn Toren und sieben Vorlagen in der Bundesliga sowie vier Toren aus vier Spielen im DFB-Pokal. So viele Scorerpunkte hatte Baumi zuvor in keiner Saison gesammelt – und es stehen noch elf Spiele aus.


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Unsere Nummer 14 ist der Top-Torschütze und der Top-Vorbereiter der Roten Bullen. Der Doppelpack gegen den BVB war bereits sein fünfter in dieser Saison. Den ersten erzielte er übrigens gegen unseren nächsten Gegner, den Hamburger SV. Der Zeitpunkt ist also günstig, um zu analysieren: Warum ist Baumi aktuell so stark?

1. Der Faktor Vertrauen

Im "ServusTV"-Interview führt Baumi das Vertrauen der Verantwortlichen als entscheidenden Faktor für seinen Aufschwung an: „Ich bin sehr gut in die Saison reingekommen und habe von Anfang an großes Vertrauen vom Verein und vom Trainer gespürt.“

Die Zahlen belegen es: In seiner ersten Saison bei RB Leipzig spielte Christoph Baumgartner nur elf Bundesliga-Partien von Beginn an. Im zweiten Jahr kam er immerhin auf 18 Startelf-Einsätze in der Bundesliga. In dieser Saison ist er hingegen unumstrittener Stammspieler. Nur am 1. Spieltag kam er von der Bank, seitdem stand er 21-mal in der Startelf, ein Spiel verpasste er wegen einer Gelbsperre.

Ole Werner setzt voll auf Baumi – und der zahlt es mit Leistung zurück.

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2. Der Faktor Position

In den vergangenen Jahren hatte Christoph Baumgartner bei RB Leipzig keine feste Position. Er spielte als Linksaußen, als Rechtsaußen, mal als hängende Spitze, mal im zentralen Mittelfeld, oder auch weiter vorne. In dieser Saison ist seine Position dagegen klar: offensives Mittelfeld.

Baumi profitiert davon, dass RBL in dieser Saison mit nur einem Mittelstürmer spielt. Hinter Rômulo hat er so die nötigen Freiheiten, um in gefährliche Räume vorzudringen. „Ich glaube, ich habe ein gutes Gefühl dafür, wo die Bälle in der Box hinkommen und versuche immer, die Wege konsequent zu Ende zu laufen“, erklärte er nach dem Spiel gegen den BVB.

Mit Humor erinnerte er zudem an ein Zitat seines Kumpels Michael Gregoritsch vom FC Augsburg: „Er sagt immer: ‚Am ersten Pfosten verlängerst du deinen Vertrag und verdienst das Geld'. Diesmal hat das ganz gut funktioniert.“

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3. Der Faktor Abschlüsse

„Wer nicht schießt, der kann nicht treffen“, lautet eine Fußballweisheit. Die hat sich auch Christoph Baumgartner zu Herzen genommen und probiert es daher in dieser Saison besonders häufig. In der Bundesliga gab er 54 Torschüsse ab. Das sind die meisten bei RBL und bedeuten Platz sechs ligaweit. Zum Vergleich: In der gesamten letzten Saison hatte Baumi 38-mal aufs gegnerische Tor geschossen.

Je öfter ein Offensivspieler in gefährliche Räume kommt, desto häufiger sind auch Abschlüsse drin, die zu Toren führen. Wenn dann noch ein gewisser Lauf entsteht, fallen die Tore manchmal ganz von selbst, findet Baumi: „So ist der Fußball, da springen dir auch mal die Bälle vor die Füße und du musst sie nur noch reinschießen. Ich versuche einfach, es zu genießen und Gas zu geben.“

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4. Der Faktor Erfahrung

Auch das Alter spielt eine Rolle für den Aufschwung von Christoph Baumgartner. Mit 26 Jahren hat er inzwischen einiges erlebt. Mehr als 200 Bundesliga-Spiele stehen in seiner Vita. Mit RBL hat er Champions League-Erfahrung gesammelt. Auch im Nationalteam von Österreich ist er Stammkraft und schaffte jüngst die Qualifikation für die Weltmeisterschaft.

„Mir hilft die Erfahrung, die ich inzwischen habe“, sagt Baumi und führt aus: „Ich weiß, dass es nicht immer nach oben geht. Es gibt schwierige Phasen, in denen auch mal zwei, drei schlechte Spiele dabei sind. Da versuche ich mir keinen Kopf zu machen.“ Genauso gut kann er aber auch mit guten Phasen umgehen. In diesen versucht er „nicht durchzudrehen“, sondern einfach sein Ding zu machen. 

Baumis Fazit: „Es geht darum, immer genau gleich hart zu arbeiten.“ Das gelingt ihm in dieser Saison. Daher ist er ein wichtiger Erfolgsfaktor für RBL – und in der Form seines Lebens!

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