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·8. August 2026

Vier Operationen: Bochum-Profi Wittek entging Beinamputation

Artikelbild:Vier Operationen: Bochum-Profi Wittek entging Beinamputation

Bild: Christof Koepsel/Getty Images

Maximilian Wittek stand am Freitagabend beim Saisonauftakt des VfL Bochum gegen Hertha BSC wieder auf dem Platz. Wenige Monate zuvor hatte dem 30-Jährigen im schlimmsten Fall noch die Amputation seines Beines gedroht.


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Die Verletzung hatte sich Wittek am 32. Spieltag der vergangenen Saison in einem zunächst harmlos wirkenden Zweikampf gegen Arminia Bielefeld zugezogen. Erst später schwoll sein Oberschenkel immer stärker an.

Teamarzt reagierte rechtzeitig

VfL-Teamarzt Mark Sandfort bestellte den Verteidiger direkt in eine Bochumer Klinik. Dort diagnostizierten die Ärzte ein Kompartmentsyndrom, bei dem ein erhöhter Gewebedruck die Durchblutung beeinträchtigt. Wittek musste sofort operiert werden.

Wie der Bochumer nach dem 0:1 gegen Hertha gegenüber Sky berichtete, verzichtete er trotz der Schmerzen darauf, eine Tablette zu nehmen und schlafen zu gehen. „Wenn ich so sechs, sieben Stunden geschlafen hätte, hätte das bitterböse enden können“, erklärte Wittek.

Innerhalb von zehn Tagen folgten insgesamt vier Eingriffe, durch die eine Amputation verhindert werden konnte. Zurück blieb unter anderem eine rund 20 Zentimeter lange Narbe. Der Bochumer bedankte sich ausdrücklich beim Mannschaftsarzt für dessen schnelle Reaktion. Anschließend arbeitete Wittek während des Sommers an seinem Comeback. Rechtzeitig zum Auftakt der 2. Bundesliga meldete er sich wieder vollständig fit.

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