FC Bayern München
·2. September 2026
Vincent Kompany: „Wir sind ruhig geblieben - das war entscheidend“

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Trotz eines frühen Rückstands konnte der FC Bayern am Mittwochabend beim VfL Osnabrück souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals einziehen. Am Ende siegten die Münchner mit 4:1. „In solchen Spielen musst du diszipliniert und mental voll da sein – gerade wenn der Gegner mit so einem verrückten Tor startet. Das war ein unglaubliches Tor. Wir mussten ruhig bleiben, und ich denke, dass wir das Spiel über die gesamte Zeit unter Kontrolle hatten“, meinte Harry Kane, der zwei Treffer zum Sieg beisteuerte. „Am Ende ist es ein 4:1 auswärts im Pokal. Viel besser kann es eigentlich nicht laufen gegen eine kompakte, defensivstarke Mannschaft, die genau darauf ihren Erfolg aufgebaut hat“, sagte Chefcoach Vincent Kompany. fcbayern.com hat weitere Stimmen für Euch gesammelt.
Christoph Freund, Sportdirektor: „Ich glaube, es war ein richtiger Cup-Fight und für die Zuschauer im Stadion ein cooles Spiel und eine super Atmosphäre. Das Gegentor war natürlich ein unglaubliches Tor, aber so was passiert immer wieder im Pokal. Für die Stimmung war es Wahnsinn. So etwas wünscht man sich nicht. Aber die Mannschaft hat super reagiert, hat eine sehr gut erste Halbzeit gespielt und dann auch nach dem 2:1 sehr seriös zu Ende gespielt. Das war nicht einfach. Osnabrück hat es echt gut gemacht, sehr intensiv gespielt, immer wieder gut umgeschaltet – aber wir haben das Spiel gut kontrolliert. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie extrem gefestigt ist. Man spürt immer, dass sie wissen, was sie machen, dass sie nicht an sich zweifeln und dass wir unser Spiel durchziehen. Wir spielen unser Spiel immer mit hundert Prozent weiter, egal wie der Spielstand ist – und so kleine Rückschläge hauen uns nicht aus der Bahn.“
Vincent Kompany: „Wir haben immer wieder die Räume gefunden und die Chancen wurden irgendwann auch größer. In der ersten Halbzeit haben wir gegen ihre Kompaktheit gespielt, in der zweiten Halbzeit haben sie immer wieder versucht zu pressen und dadurch haben wir auch Möglichkeiten bekommen. Am Ende ist es ein 4:1 auswärts im Pokal. Viel besser kann es eigentlich nicht laufen gegen eine kompakte, defensivstarke Mannschaft, die genau darauf ihren Erfolg aufgebaut hat. So ein Spiel auswärts 4:1 zu gewinnen, ist nicht einfach. Das ist gut – und jetzt geht es weiter. Das erste Tor war Wahnsinn. Du weißt natürlich, dass es hier schwierig sein kann, und dann fällt in den ersten zehn Minuten so ein Tor. Das war schon Wahnsinn. Aber wir sind ruhig geblieben – das war entscheidend. Wir haben eine stabile zweite Halbzeit gespielt und sind am Ende sehr glücklich. Ich wusste, dass es hier nicht einfach wird. Es war ein gutes Auswärtsspiel von uns.“
Harry Kane: „Ich denke, es war eine gute Leistung. Solche Spiele sind nie einfach. Wir haben auswärts gegen eine gute Mannschaft gespielt und die Atmosphäre, die die Fans geschaffen haben, war wirklich stark. In solchen Spielen musst du diszipliniert und mental voll da sein – gerade wenn der Gegner mit so einem verrückten Tor startet. Das war ein unglaubliches Tor. Wir mussten ruhig bleiben, und ich denke, dass wir das Spiel über die gesamte Zeit unter Kontrolle hatten. Es wäre schön gewesen, wenn wir früher noch ein, zwei Tore mehr gemacht hätten. Aber insgesamt war es ein guter Auswärtssieg. Der Schlüssel war, diszipliniert zu bleiben, den Ball schnell zu bewegen und ihre Konter zu kontrollieren. Wir haben vor dem Spiel viel darüber gesprochen, wie sie uns gefährlich werden können. Mit dem Ball ging es darum, schnell zu spielen und es ihnen dadurch schwer zu machen. Wir haben viele großartige Offensivspieler und wenn wir in die gefährlichen Räume kommen, können wir Tore erzielen. Das haben wir heute gezeigt.“
Tom Bischof: „Auf jeden Fall war es ein hartes Stück Arbeit. Wir wussten, dass Osnabrück echt guten Fußball spielt, und das haben sie auch bewiesen. Sie haben gut hinten rausgespielt und sind dann natürlich mit einem brutalen Tor gut reingekommen. Da kommt auch das Stadion mit. Aber ich fand, dass wir ruhig geblieben sind, das Spiel unter Kontrolle bekommen und uns unsere Chancen herausgespielt haben. In der ersten Hälfte hätten wir auch noch ein, zwei Tore mehr machen können. Ich bin einfach froh, dass wir weitergekommen sind. Das sind eklige Spiele. Es war sehr schön. Ich bin immer froh, wenn ich starten darf und Minuten bekomme. Es hat sich mit den Jungs gut angefühlt und natürlich bin ich auch froh über mein Tor, weil es mit dem 2:1 ein wichtiger Treffer war. Deswegen fühlt es sich einfach gut an."
Jonas Urbig: „Wir haben immer weitergemacht und bis zum Ende Gas gegeben. Es war uns klar, dass es ein schwieriger Test wird. Aber wir haben ihn bestanden.“
TImo Schultz (Trainer, VfL Osnabrück): „Ich denke, im Pokal geht es ums Weiterkommen. Das haben wir heute leider nicht erreicht. Grundsätzlich bin ich aber zufrieden mit der Mannschaft. Wenn du an so einem Tag am Ende wirklich weiterkommen willst, muss alles zusammenkommen. Ich denke, wir hatten einen überragenden Start ins Spiel. Dass Bayern uns dann hinten reindrückt und zu Chancen kommt, ist normal. Am Ende ist es natürlich ein verdienter Sieg. Ich glaube, entscheidend war für uns, wenn wir im tiefen Block standen, dass wir am Flügel immer wieder ins Doppeln gekommen sind. Da haben die Bayern natürlich ihre größte Qualität. Einen Tod mussten wir sterben. Wir hatten relativ wenig Druck auf den Ball und haben die Bälle immer wieder hinten reingespielt. So fallen dann auch die Gegentore. Du kannst gegen diese Qualität nicht alles verteidigen. Vieles von dem, was wir uns vorgenommen hatten, hat die Mannschaft gut umgesetzt. Am Ende ist das Ergebnis trotzdem verdient.“
Jannik Müller (VfL Osnabrück): „Am Ende des Tages bringt es nichts. Wir sind aus dem Pokal rausgeflogen und haben am Ende auch hoch verloren. Deswegen ist es sehr bitter, dass das Spiel so ausgegangen ist. Nach dem Start wäre mehr drin gewesen. Aber Bayern hat gezeigt, welche Qualität sie haben, und das dann eiskalt runtergespielt. Definitiv ist es sehr schwer. Es sind viele kleine Entscheidungen, die man treffen muss. Sie haben sehr gute gegenläufige Bewegungen. Du versuchst immer, den Druck hochzuhalten, damit sie nicht aufdrehen können, und dann kommt der Ball dahinter. Das ist sehr schwer zu verteidigen. Die Bälle kommen dann auch einfach perfekt, sodass sie den Ball vor dem Tor kontrollieren können. Das ist unfassbar schwer. Umso bitterer ist es, dass wir nach dem 1:0 und der Leistung, die wir auf den Platz gebracht haben, am Ende so hoch verloren haben.“
Robin Meißner (VfL Osnabrück): „Ich glaube, wir können ziemlich viel Positives aus dem Abend mitnehmen. Dass du über 90 Minuten gegen Bayern nicht alles wegverteidigen kannst, war uns vorher bewusst. Nichtsdestotrotz hatten wir auch offensiv gute Umschaltmomente und haben teilweise mutig gespielt. Ich glaube, nach dem Sieg am Freitag gegen Bochum war das der nächste Schritt in die richtige Richtung. Darauf können wir aufbauen, wenn wir jetzt auf Sonntag vorausblicken.“
Die wichtigsten Szenen zum Nachlesen im Spielbericht:







































