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·29. August 2026
Vincent Wagner: Mutiger Fußball ist Elversbergs Bundesliga-Rettung

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·29. August 2026

Der SV Elversberg ging mit wohl mehr offenen Fragen als jeder andere Klub der Liga in seine erste Bundesliga-Saison. Get German Football Newstippte die Saarland-Neulinge in unserer Taktik-Vorschau 2026/27 letztlich sogar auf den letzten Platz. Ein unglaubliches Ergebnis am ersten Spieltag der neuen Saison erinnerte alle im Umfeld der deutschen Fußball-Expertise daran, warum es wichtig ist, dass die Spiele tatsächlich gespielt werden.
Der bemerkenswerte 3:2-Sieg gegen Bayer Leverkusen am Samstag lieferte eine ziemlich deutliche Antwort auf die Frage, ob Elversberg auf Bundesliga-Niveau mithalten kann. Elversberg ging innerhalb von neun Minuten mit 2:0 in Führung – schneller hatte noch nie ein Bundesliga-Aufsteiger zwei Tore erzielt – und verbrachte große Teile seines Erstliga-Debüts damit, mit genau derselben Unbekümmertheit anzugreifen und zu pressen, die den Klub aus der 2. Liga nach oben geführt hatte.
Wagners Team erzielte auch das 3:0 nur Sekunden nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit.
Es gab unterwegs jedoch Warnzeichen. Leverkusen erspielte sich genug Chancen, um SVE zu bestrafen, während die Schlussphase zeigte, wie unwohl sich Wagners Mannschaft fühlen kann, wenn sie von ihrem bevorzugten Ballbesitzspiel abweichen und in einen simplen Schadensbegrenzungs-Modus wechseln muss. Für Wagner unterstrich das jedoch nur die zentrale Lehre dieses Nachmittags. Elversbergs Mut ist nicht bloß eine ästhetische Vorliebe. Der Trainer glaubt, dass er ihren einzigen realistischen Weg zum Klassenerhalt in der Bundesliga darstellt.
„Wir haben 70 Minuten lang die Art von Fußball gespielt, die wir uns vorgestellt haben“, sagte Wagner in seinem Eingangsstatement. „In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit konnten wir nicht mehr ganz so gut mithalten. Das wollten wir in der Pause ansprechen und sind dann gut in die zweite Halbzeit gestartet. Am Ende hatte Leverkusen mit Schick, Kofane und Boniface [Stürmer] auf dem Platz, dazu einige Außenverteidiger, die mit viel Wucht über die Flügel kommen können.“
„Wir hatten auch ein bisschen Glück“, fuhr Wagner fort. „Da muss man ehrlich sein. Ein xG-Wert von 1,3 [für uns] zu 2,1 [für sie]. Das Schöne ist, dass wir mithalten können, wenn wir gegen den Ball unseren mutigen Fußball spielen. Man sieht aber auch, dass wir von einem guten Gegner bestraft werden können, wenn wir nicht intelligent spielen und nur noch die kleinen Dinge hinbekommen. Zum Glück hat unser Gegner heute nicht alle seine Chancen genutzt.“
„Trotzdem haben wir das wichtige Ziel erreicht, unser erstes [Bundesliga-]Spiel zu gewinnen“, schloss Wagner. „Zum Glück ist uns das mit unseren Fans im Rücken gelungen. [Wir sind] klein, aber oho. Jetzt konzentrieren wir uns auf unsere Trainingswoche und bereiten uns auf die Reise nach Gladbach vor. Leichter wird es ganz sicher nicht.“
„Als Aufsteiger kommen wir aus einer Phase, in der wir genau diesen Fußball gespielt haben“, antwortete Wagner später auf die Frage, wie Elversberg es geschafft habe, ohne Nervosität und mit vollem Selbstvertrauen in die Partie zu starten. „Es war heute nicht einfach, weil wir 10 Bundesliga-Debütanten [in der Startelf] hatten. Um diese Gruppe gab es viele Unbekannte.“
„Aber das ist unsere Qualität, und das muss auch dann unsere Qualität bleiben, wenn wir [in künftigen Spielen] mal harte Rückschläge einstecken“, fuhr Wagner fort. „Wir müssen weiter mutigen Fußball spielen, denn nur so werden wir in dieser Liga eine Chance haben. Man hat gesehen, dass es schwierig wurde, wenn wir in den ‘Verwaltermodus’ gegangen sind. In den Momenten, in denen wir mutig waren, hatten wir unsere Chancen.“
„Und davon brauchen wir noch viel mehr, denn fußballerisch müssen wir uns in diesen Momenten vor nichts verstecken“, schloss Wagner. „Das haben wir vergangenes Jahr gezeigt. Dieses Jahr wird es noch schwieriger, aber es ist die einzige Chance, die wir [auf den Klassenerhalt] haben.“
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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