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·28. April 2026

Voglsammer in der Nachspielzeit: Hansa steht im Landespokal-Finale

Artikelbild:Voglsammer in der Nachspielzeit: Hansa steht im Landespokal-Finale

Lange Zeit tat sich der F.C. Hansa Rostock im Halbfinale des Landespokals von Mecklenburg-Vorpommern gegen den Greifswalder FC sehr schwer. Doch in der ersten Minute der Nachspielzeit erlöste Routinier Andreas Voglsammer die Kogge mit dem goldenen Treffer, durch den der FCH ins Endspiel einzieht.

Kaum Offensivszenen in Halbzeit eins

Die von Björn Lipfert trainierten Gastgeber, die tief im Abstiegskampf der Regionalliga Nordost stecken, traten im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen Altglienicke mit sechs neuen Spielern an. Und auch Hansa-Trainer Daniel Brinkmann änderte seine Mannschaft nach der enttäuschenden 2:5-Pleite gegen Jahn Regensburg auf sechs Positionen. Neidhart, Wallner, Fatkic, Kunze, Dirkner und Hummel rotierten in die Mannschaft.


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Schnell zeichnete sich ab, dass Greifswald auf eine kompakte Defensive setzte. Da Hansa nach dem jüngsten Rückschlag ebenfalls zunächst das Risiko scheute, blieben Torchancen vorerst Mangelware. Mitte der ersten Halbzeit wurden die Rostocker Aktionen dann etwas zwingender, so verzeichneten unter anderem Fatkic nach einem Freistoß (29.) und Hummel (38.) erste nennenswerte Abschlüsse. Viel mehr passierte aber nicht mehr, sodass es folgerichtig mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Kabinen ging.

Voglsammer erlöst die Kogge in der Nachspielzeit

Die Gastgeber traten zu Beginn des zweiten Durchgangs deutlich schwungvoller als noch im ersten Abschnitt auf. Strietzel (53.) und Benyamina (54.) verzeichneten binnen kurzer Zeit zwei gute Abschlüsse für Greifswald, doch Uphoff war beide Male zur Stelle. Hansa blieb dagegen weiterhin vieles schuldig und wurde erst wieder durch gütige Mithilfe der Hausherren gefährlich: Ein Rückpass von Strietzel segelte an GFC-Keeper Jakubov vorbei, verfehlte allerdings auch das Tor (73.).

Brinkmann wechselte nach und nach diverse Stammspieler ein, darunter Krauß, Schuster und Voglsammer, der in der Schlussphase zwei Abschlüsse verzeichnete, die jedoch von Greifswalder Verteidigern geblockt werden konnten. Insgesamt fand der Drittligist viel zu selten die nötigen Mittel, um den tapfer verteidigenden Regionalligisten in Bedrängnis zu bringen. Als bereits alles auf eine Verlängerung hindeutete, erlöste Voglsammer die Kogge: Krauß dribbelte sich auf der rechten Seite freu und flanke auf Voglsammer, der den Ball aus Nahdistanz über die Linie köpfte (90.+1.)! Der Luckey Punch für Rostock, das damit ins Landespokalfinale einzieht. Dort wartet der Sieger der Partie SV Pastow gegen Anker Wismar.

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