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·28. Januar 2026
Volland freundet sich mit der Verfolgerrolle für 1860 an: "Ein Vorteil!"

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Zwei von sechs möglichen Punkten hat der TSV 1860 mit den beiden Remis gegen Essen (1:1) und Osnabrück (1:1) im Jahr 2026 geholt – die Löwen bleiben damit immerhin unbesiegt. Doch in Wirklichkeit bringen diese Unentschieden die Sechzger nicht wirklich weiter. Der Biss der Mannschaft passt angesichts der prekären Personalsituation, qualitativ ist vor allem die Offensive jedoch zu dünn besetzt, um mit regelmäßigen Nadelstichen das Spiel auf die eigene Seite zu ziehen.
Der Blick auf die nüchternen Drittliga-Zahlen: Auf die direkten Aufstiegsplätze (derzeit Duisburg und Cottbus) sind es bereits acht Punkte, der Rückstand auf den Relegationsplatz (Verl) beträgt sechs Zähler.
Gegenüber MagentaSport erklärte Ex-Nationalspieler Kevin Volland, der beim 1:1 in Osnabrück mit seinem dritten Saisontor den Ausgleich erzielte: „Ich bin nicht zu 1860 gekommen, um zu glauben, dass das ein Selbstläufer wird. Jedes Spiel ist gleich. Die Liga ist schwer, die anderen Mannschaften machen es auch gut – vor allem haben sie eine gute Infrastruktur und gute Bedingungen. Selbst Mannschaften, die wie Schweinfurt oder Havelse hinten stehen, verlangen uns alles ab. Oder das Spiel in Osnabrück – das macht die Liga so schwierig und gleichzeitig so ausgeglichen.“
Sein Appell: „Wir müssen schauen, dass wir so lange wie möglich in Schlagdistanz bleiben und weiter hart arbeiten.“
Hoffnung macht Volland auch die Arbeit von Trainer Markus Kauczinski: „Wir sind kompakter und haben deutlich mehr Punkte eingefahren, das sieht man, glaube ich, auch. Es ist jetzt nicht so, dass wir wegknallen – wie es in der Hinrunde ab und zu war. Wir kommen zurück, auch wenn es mal gegen uns läuft.” Wie gegen Essen oder Osnabrück. “Das stimmt mich echt positiv.“
Für Volland zählt zudem nicht das Jetzt, sondern ob 1860 im März und April noch vorne mitmischt: „Ich glaube, es ist immer ein Vorteil, wenn du in der Verfolgerposition bist. Bei uns in der Mannschaft, so habe ich das Gefühl, tut uns das vielleicht ein bisschen besser, als wenn wir etwas zu verlieren hätten. Die Erwartungshaltung ist extrem, vielleicht auch ein bisschen zu hoch. Wir müssen schauen, wie wir das auf dem Platz zeigen können.“
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