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·5. April 2026
Volland und Danhof stechen heraus, Althaus überzeugt beim Start-Debüt: Die db24-Einzelkritik nach dem 1:1 gegen Mannheim

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Dass der TSV 1860 ab Sommer zweitklassig spielt, wird immer unwahrscheinlicher: Zwar boten die Löwen gestern eine gute Leistung, doch am Ende reichte es nur zu einem 1:1 gegen Waldhof Mannheim. Die db24-Einzelkritik:
Thomas Dähne (db24-Note 3): Nach seiner überragenden Leistung im Toto-Pokal-Halbfinale (1:0 in Regensburg) konnte der 32-jährige Schlussmann diesmal nicht ganz an dieses Niveau anknüpfen. Beim Gegentor ließ er den Ball nach vorne abprallen, was Mannheims Bierschenk eiskalt ausnutzte und einschoß. Ansonsten war Dähne über weite Strecken kaum gefordert, zeigte in der Schlussphase aber noch eine starke Doppelparade und rettete damit den Punkt.
Clemens Lippmann (db24-Note 2,5): Der Junglöwe steigerte sich im Laufe der Partie deutlich. Während er anfangs noch etwas zurückhaltend agierte, brachte er mit zunehmender Spieldauer mehrere gefährliche Flanken in den Strafraum. Auch im Umschaltspiel zeigte er ein gutes Gespür und überzeugte mit sauberem Stellungsspiel. Einen Mehrwert bilden auch auch seine weiten Einwürfe. Der TSV würde gut daran tun, mit Lippmann zu verlängern.
Siemen Voet (db24-Note 2,5): Nach seinem unsicheren Auftritt im Toto-Pokal präsentierte sich der Belgier diesmal deutlich stabiler. In den Zweikämpfen konsequent, im Stellungsspiel aufmerksam – zudem schaltete er sich immer wieder aktiv ins Offensivspiel ein und brachte brauchbare Flanken. Insgesamt eine sehr abgeklärte Leistung.
Max Reinthaler (db24-Note 2): Der Abwehrchef bestätigte seine konstante Form und war einmal mehr ein Stabilitätsfaktor. Mit gutem Timing in den Zweikämpfen und klarem Stellungsspiel hielt er die Defensive zusammen. Mehrfach war er im richtigen Moment zur Stelle. Einer der großen Gewinner der letzten Monate.
Raphael Schifferl (db24-Note 3): Der gebürtige Österreicher brachte viel Energie und Einsatz auf den Platz und war gegen Ende voll auf Betriebstemperatur. Er suchte konsequent die Zweikämpfe, auch wenn dies nicht immer sauber gelang. Insgesamt ein engagierter Auftritt des 26-jährigen Rustikalverteidigers. 1860 sollte mit ihm verlängern.
Tim Danhof (db24-Note 2): Der Dauerläufer auf der Außenbahn war einer der auffälligsten Löwen. Immer wieder kurbelte er das Offensivspiel an, suchte das Zusammenspiel mit Haugen und sorgte mit seinen Hereingaben für Gefahr. Seine Leistung ist ein weiteres Argument für eine Vertragsverlängerung. Der Löwe sollte nicht zu lange warten, denn Spieler wie Danhof sind begehrt auf Drittliga-Niveau.
Samuel Althaus (db24-Note 2,5): Bei seinem Startelf-Debüt zeigte der 20-jährige Youngster eine erfrischende Vorstellung. Zweikampfstark, laufintensiv und mutig im Pressing – der Mittelfeldspieler brachte Dynamik ins Zentrum. Seine Präsenz war ein belebendes Element im Spiel der Löwen.
Philipp Maier (db24-Note 2,5): Der 31-jährige Routinier zeigte eine engagierte Leistung im Mittelfeld. Er war gut in den Zwischenräumen anspielbar und brachte Stabilität sowie Zweikampfstärke ins Spiel, ohne dabei spielentscheidende Akzente zu setzen. Schade, dass sein kluger Pass in der Anfangsphase auf Haugen vom Norweger nicht nicht verwertet wurde.
Kevin Volland (db24-Note 1,5): Der Ex-Nationalspieler war der Motor im Angriffsspiel. Mit zunehmender Spieldauer übernahm er immer mehr Verantwortung, ging voran und setzte wichtige Impulse. Seine starke Vorarbeit vor dem Ausgleich durch Haugen war sinnbildlich für seinen Einfluss auf die Partie. Volland merkt man an, dass er die Dritte Liga immer besser versteht.
Patrick Hobsch (db24-Note 4,5): Der Stürmer fand über weite Strecken überhaupt nicht ins Spiel. In den Zweikämpfen häufig unterlegen, fehlte ihm die Bindung nach vorne komplett. Auch als Zielspieler konnte er kaum Akzente setzen, weshalb seine Auswechslung verständlich, aber viel zu spät folgte.
Sigurd Haugen (db24-Note 3): Der Norweger war von Beginn an aktiv und suchte immer wieder die Tiefe. Vor allem im Zusammenspiel mit Danhof sorgte er früh für Gefahr. Lange fehlte die Präzision im Abschluss – bis er kurz vor Schluss zur Stelle war und nach Traumvorarbeit von Volland per Kopf den verdienten Ausgleich erzielte.
>Damjan Dordan (db24-Note 3): Der 23-Jährige, der zuletzt wegen Knieproblemen nicht im Kader stand, brachte nach seiner Einwechslung frische Energie ins Spiel. Er beteiligte sich aktiv am Offensivspiel und setzte einige gute Akzente. Jedoch fehlt ihm etwas die Handlungsschnelligkeit auf den ersten Metern.
David Philipp (db24-Note 4): Der kreative Offensivspieler kam in der Schlussphase und übernahm phasenweise die Rolle des Ballverteilers. Trotz guter Ansätze gelang es ihm jedoch nicht, dem Spiel nachhaltig seinen Stempel aufzudrücken.
Justin Steinkötter (db24-Note 3): Der Joker brachte direkt Intensität ins Spiel. Mit aggressivem Anlaufen und Zweikampfstärke war er unter anderem am Ballgewinn vor dem Ausgleich beteiligt und setzte damit wichtige Impulse.
Markus Kauczinski (db24-Note 3): Seine Anpassungen zahlten sich zunächst aus: Die Löwen waren von Beginn an präsent, brachten Tempo ins Spiel und wirkten insgesamt griffig. Vor allem der Startelfeinsatz von Althaus erwies sich als richtige Entscheidung und belebte das Zentrum. Mit zunehmender Spieldauer fehlte jedoch die Durchschlagskraft vor dem Tor. Wenn man dem Löwen-Trainer etwas vorwerfen kann, dann das späte Eingreifen von außen – die Wechsel kamen erst verzögert, griffen dann aber und führten noch zum Ausgleich. Insgesamt eine ordentliche Leistung mit kleinen Abzügen im Spielmanagement.
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