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·23. Juli 2026

Voller Vorfreude auf die Zukunft: HSV-Vorstand träumt von Europa!

Artikelbild:Voller Vorfreude auf die Zukunft: HSV-Vorstand träumt von Europa!

Der letzte HSV-Auftritt im Europapokal liegt mittlerweile 16 Jahre zurück. Die Erinnerungen an diese Zeit wirken heute wie aus einer anderen Welt.

Am 29. April 2010 besiegelte das 1:2 beim FC Fulham im legendären Craven Cottage das Aus im Europa-League-Halbfinale. Damit verpasste der HSV das Endspiel im eigenen Stadion, das nur wenige Wochen später stattfand.


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Im Anschluss folgte ein beispielloser Absturz. Nach Jahren im Kampf gegen den Klassenerhalt, dem Abstieg 2018 und sieben langen wie qualvollen Spielzeiten in der 2. Bundesliga gelang 2025 schließlich die ersehnte Rückkehr ins Oberhaus. Nun soll der Klub Schritt für Schritt wieder zu alter Größe finden. Kurzfristig zählt dabei weiterhin nur der Klassenerhalt. Doch HSV-Vorstand Eric Huwer blickt auch auf die langfristige Entwicklung.

Beim Fanabend im Trainingslager in Oberlängenfeld sprach der 42-Jährige über die schwierigen vergangenen Jahre und die neue Aufbruchstimmung beim HSV. „Als ich angefangen habe, ging es nur ums Überleben. Es ging nur darum, für die nächsten sechs bis zwölf Monate die Lizenz zu bekommen und irgendwie die Klasse zu halten“, erinnerte sich Huwer an seine Anfangszeit im Oktober 2014.

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Foto: Getty Images

HSV will das 60.000er-Stadion!

Heute sei die Situation eine völlig andere. „Die vergangenen zwölf Jahre waren intensiv, aber ich habe mich selten auf die nächsten zwölf Jahre so gefreut wie aktuell, weil man seit geraumer Zeit merkt, dass etwas entsteht. Die Reise geht tatsächlich erst los“, erklärte der Vorstand.

Dabei formulierte Huwer auch einen durchaus ambitionierten Wunsch für die Zukunft. „Die Entwicklung soll idealerweise selbstbestimmt weitergehen. In zehn Jahren wäre ich schon froh, wenn wir mal wieder über eine Grenze fahren, und es ist nicht wegen des Trainingslagers“, sagte er mit einem Augenzwinkern und spielte damit auf mögliche internationale Reisen des HSV an.

Bis dahin stehen jedoch zunächst andere Aufgaben an. Der Ausbau des Volksparkstadions und die sportliche Stabilisierung in der Bundesliga gehören zu den wichtigsten Projekten. Huwer zeigte sich beim Stadionumbau optimistisch. Schon „in einem Zeitraum von zwölf bis 18 Monaten“ wolle man über ein 60.000er-Stadion verfügen.

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