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·13. September 2026

Volles Haus, Meisterglück: Colo Colo 1:1 gg. Deportes Concepción (Videos)

Artikelbild:Volles Haus, Meisterglück: Colo Colo 1:1 gg. Deportes Concepción (Videos)

In der 11. Minute erzielte der Uruguayer Norman Rodríguez nach einer Ecke von links die Führung für das Team in Lila. Und der Ausgleich fiel auf die am wenigsten erwartete Weise, denn eine eigentlich harmlose Flanke von Francisco Marchant wurde von Fernando Martínez ins eigene Tor abgefälscht

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Die Fans der „Albos“ folgten dem Aufruf, um Mirko Jozic zu ehren, der unter tosendem Applaus für den Gewinn der Copa Libertadores 1991 gewürdigt wurde, dem größten Erfolg des chilenischen Vereinsfußballs.

Schon Mitte der Woche waren die 40.000 Eintrittskarten ausverkauft, denn die Colo-Colo-Fans wollten bei diesem einzigartigen und unvergesslichen Fest dabei sein.

Und die Ehrung für Mirko Jozic und die Champions von 1991 erfüllte ohne jeden Zweifel die Erwartungen.


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Jetzt fehlte nur noch der andere Teil, vielleicht sogar der wichtigste: dass Colo Colo auf dem Platz seiner Rolle als Tabellenführer gerecht werden würde.

Und genau das passierte in den ersten Minuten der Partie überhaupt nicht. Tatsächlich rückte früh schon die andere Attraktion dieses Nachmittags in den Mittelpunkt: das Debüt von Torhüter Vozinha im Monumental.

Der von der FIFA als bester Torhüter der Welt nominierte Keeper musste bereits in der 2. Minute überhastet herauskommen, um einen langen Ball zu klären, der Cristian Riquelme suchte.

Wenig später musste er sich dann mutig vor die Füße von Ethan Espinoza werfen, der nach einem Fehler von Diego Ulloa allein in Richtung Tor auf der Nordseite durchgebrochen war.

Das Tor von Deportes Concepción lag in der Luft, und in der 11. Minute fiel es dann auch. Ecke von links, der Uruguayer Norman Rodríguez kommt am ersten Pfosten Vozinha und zwei Verteidigern zuvor und köpft ohne Probleme zur Führung für das Team in Lila ein

Nach dem Treffer von Rodríguez reagierte Colo Colo und suchte den Ausgleich, mit deutlich mehr Willen als Ideen.

In der 27. Minute setzte sich Leandro Hernández durch, und sein Schuss strich nur knapp an einem Pfosten vorbei.

Und zwei Minuten später glänzte Torhüter Nicolás Araya, als er einen Kopfball von Álvaro Madrid, der schon sicher im Netz zu landen schien, direkt auf der Linie parierte. Die Spieler der „Albos“ reklamierten, der Ball sei drin gewesen, doch die VAR-Überprüfung bestätigte, dass es kein Tor war.

Es war die klarste Chance vor dem Ende der ersten Halbzeit, natürlich bei einem Spielstand, mit dem keiner der 40.000 Fans des „Popular“, die bis zur Ruca de Macul gekommen waren, gerechnet hatte.

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Fernando Ortiz brachte von Beginn an Francisco Marchant für Diego Ulloa, in einem klaren Versuch, über die Flügel mehr Offensivkraft zu entwickeln. Später kamen auch noch Tomás Alarcón, Marco Bolados und Felipe Raipán ins Spiel

Denn das war das Muster der gesamten zweiten Halbzeit. Eine Mannschaft griff auf der Suche nach dem Ausgleich an, die andere verteidigte das 1:0 mit vielen Spielern nahe am eigenen Strafraum.

Doch bis zur 80. Minute war nicht zu erkennen, wie das Tor fallen sollte. Denn Colo Colo zeigte im Angriff überhaupt keine Klarheit, und die Versuche beschränkten sich auf eine Flanke nach der anderen, die entweder leicht von den Verteidigern aus Concepción geklärt wurden oder sicher in den Händen von Araya landeten.

Bis dann in der 81. Minute auf die denkbar unerwartetste Weise der ersehnte Ausgleich fiel. Und man kann durchaus vom Glück des Champions sprechen. Denn bei einer Flanke von Marchant, die keinerlei Gefahr ausstrahlte und vom Torhüter wohl problemlos kontrolliert worden wäre, stellte sich der Paraguayer Fernando Martínez höchst unglücklich dazwischen und bugsierte den Ball bei einem missglückten Klärungsversuch ins eigene Netz.

Das war die letzte Aktion und ermöglichte es Colo Colo zumindest, einen Punkt zu retten. Das ist angesichts des Spielverlaufs nicht wenig, denn der Cacique hätte durchaus verlieren können, und das wäre für die 40.000 Colo-Colo-Fans, die das Monumental füllten, eine riesige Enttäuschung gewesen.

Sie glichen aus, und die einzige Erklärung ist, dass es das Glück des Champions wirklich gibt. Mehr ist da nicht, denn dieses Eigentor von Martínez gelingt dem Paraguayer kein zweites Mal, selbst wenn er es versuchen würde.

Tatsache ist, dass der Tabellenführer in den letzten beiden Spielen vier Punkte liegen gelassen hat und sich deshalb der Abstand zu den Universidades verkleinert hat.

Wobei auch das relativ ist, denn 12 Punkte Vorsprung wirken weiterhin uneinholbar.

/von Gerardo Ayala Pizarro. Fotos: Colo Colo und Deportes Concepción. Videos: TNT Sports

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇪🇸 kannst du hier lesen.

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