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·13. März 2026
Vom FC über England zum HSV: Damion Downs erwartet ein „besonderes Spiel“ und will endlich wieder treffen

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Hendrik Broschart
13 März, 2026
Am Samstagabend steht automatisch ein Ex-Kölner im Fokus: Damion Downs. Bislang will es noch nicht rundlaufen für den Angreifer. Das soll sich ausgerechnet gegen den Ex-Club ändern.

Damion Downs will gegen den 1. FC Köln seinen ersten Treffer im HSV-Trikot erzielen. (Photo by Stuart Franklin/Getty Images)
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Das Spiel am Samstagabend zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV hat alles, was es braucht, um als Schicksalsspiel zu gelten. Denn da treffen nicht nur zwei absolute Traditionsclubs vor altehrwürdiger Kulisse bei Flutlicht aufeinander, beide befinden sich auch noch in Schlagdistanz zu den Abstiegsrängen. Bei den Rothosen von Merlin Polzin schrillen die Alarmglocken dank des Aufwärtstrends der Hamburger zuletzt etwas leiser als bei den Gästen. Die wiederum nur noch die bessere Tordifferenz vom Relegationsplatz trennt. Und inmitten dieser Gemengelage kommt es zum Wiedersehen mit Damion Downs, der seit dem vergangenen Winter in der Hansestadt weilt.
Seit seiner Rückkehr in die Bundesliga aus dem südenglischen Southampton wartet der 21-Jährige noch auf seinen ersten Scorerpunkt, genießt aber dennoch das Vertrauen seines Trainers. Zumindest wenn er fit ist erhielt er häufig den Vorzug im Hamburger Sturmzentrum. Der HSV-Kader mangelt nicht an Alternativen auf der Downs-Position. Gerade deshalb wirft die Entscheidung gegen Königsdörffer Fragen auf. Der Angreifer gehört zusammen mit Shootingstar Luka Vušković und der Leihgabe Fábio Vieira von Arsenal FC zu den produktivsten Offensivspielern der Hamburger in dieser Saison.
Downs‘ Qualitäten lassen sich aber eben nicht in Toren quantifizieren, meint zumindest sein Trainer Merlin Polzin. Der Hamburger Coach messe seinen Schützling nicht ausschließlich nach der Anzahl an der Torbeteiligungen. Der Deutsch-Amerikaner bringe in seiner Offensive anderweitig viel auf den Rasen. „Wir bewerten den Spieler nicht nur daran, wie oft du im Ballbesitz Lösungen findest, sondern auch daran, was in den Minuten passiert, in denen du den Ball nicht hast. Und das sind meistens deutlich mehr als andersherum. Und das macht er einfach extrem gut, weil er das Pressing steuern und auslösen kann und für die Mitspieler Räume freizieht. Trotzdem ist es mir wichtig, noch einmal zu betonen, dass es weniger eine Entscheidung von mir oder von uns für den einen und gegen den anderen ist, sondern eine Entscheidung für die Mannschaft und dafür, wie wir erfolgreich sein können.“
Allerdings blendet diese Argumentation einen wichtigen Punkt aus. Der HSV hatte Downs ursprünglich auch deshalb verpflichtet, weil im Kader ein klassischer Mittelstürmer fehlte, der im Strafraum für Gefahr sorgt. Downs Abschlussverhalten in seiner letzten Saison beim FC schien den Kaderplanern des HSV attraktiv. Denn der Offensivspieler erzielte neun seiner zehn Saisontore in der Zweitligasaison 2024/2025 von innerhalb des Strafraums. Diese Qualität ist dem 1,90 m großen Stürmer in dieser Saison allerdings abgegangen. Seit seinem Wechsel aus der 2. Bundesliga zur Championship als absoluter Wunschtransfer des ehemaligen Southampton-Coachs Will Still kam er für die „Saints“ nur auf eine Vorlage- bisher bekanntlich Downs´ einziger Scorer wettbewerbsübergreifend. In England gingen Presse und Anhänger hart ins Gericht mit dem glücklosen Goalgetter, der den Tapetenwechsel von England nach Hamburg dankend annahm.
Im Interview mit come-on-fc.com blickte Downs auf seine Zeit in England zurück: „Man merkt in vielen Situationen, dass es in England einfach viel physischer zugeht. Man geht vielleicht mit ein, zwei blauen Flecken mehr nach Hause. Du hast nach dem Spiel dann auch mal ein paar Schmerzen mehr.“ Von den ausbleibenden Scorerpunkten lässt sich der 21-Jährige dennoch nicht aus der Ruhe bringen: „Ich bin ein junger Spieler, der sich weiterentwickeln muss. Ich bin kein fertiges Produkt, wie man im Fußball sagt. Dementsprechend nehme ich jeden Tag so, dass ich mich bestmöglich weiterentwickeln kann.“ Die nächste Gelegenheit dazu könnte ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Club kommen.
Im „besonderen Spiel“ mit Köln steht für den HSV nicht nur ein wichtiger Schritt im Abstiegskampf auf dem Spiel. Gleichzeitig bietet sich für Downs die Chance, seine Torflaute auf der größten Bühne des Wochenendes (Samstag, 18:30 Uhr, abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) zu beenden. Und genau das hat er angekündigt. Downs will treffen und gewinnen. Immerhin: Dann wolle der Spieler nicht jubeln, sagte Downs.
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