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·15. September 2026
Vom Top-Talent zum Sorgenkind: Neue Details zum Dortmunder Lerma-Dilemma

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Große Erwartungen, zäher Start: Borussia Dortmunds Top-Talent Justin Lerma kommt noch nicht in Schwung. Eine Leihe des 18 Jahre jungen Mittelfeldspielers stand daher im Raum. Doch die Verantwortlichen entschieden letztendlich anders.
Den Transfer von Justin Lerma tütete der BVB bereits vor zwei Jahren ein, als der damals 16-Jährige in Südamerika als absolutes Ausnahmetalent gefeiert wurde. Um das Juwel nicht zu verpassen, schlugen der Bundesligist frühzeitig zu. Aufgrund der FIFA-Statuten für Minderjährige durfte der Ecuadorianer allerdings erst in diesem Sommer offiziell in Dortmund anheuern. Die anfängliche Begeisterung über den Transfercoup ist inzwischen jedoch weitestgehend verflogen. Nur wenige Wochen nach seiner Ankunft droht Lermas Karriere, in einer Sackgasse zu landen.
Nach der planmäßigen Sommer-Vorbereitung mit den Profis wurde deutlich, dass der Sprung für den 18-Jährigen noch zu groß ist. Erste Überlegungen im vergangenen August, Lerma für mehr Spielpraxis direkt zu verleihen, wurden schließlich verworfen. Laut „Auffe Süd – der BVB-Podcast von Sky Sport“ priorisieren die Dortmunder Bosse eine behutsame Integration vor Ort, anstatt ihn direkt wieder zu transferieren. Klar ist aber auch: Auf Dauer braucht das Talent dringend Matchpraxis.
Prompt folgt die nächste Hürde: Abgesehen von einer aktuellen Muskelverletzung, die den 18-Jährigen ohnehin ausbremst, sind seine Chancen im Profikader von Borussia Dortmund verschwindend gering. Doch selbst der Alternativplan, dem Südamerikaner nach seiner Genesung wichtige Spielpraxis in der eigenen U23 zu verschaffen, wackelt derzeit gewaltig. Aufgrund arbeitsrechtlicher Bestimmungen ist ein Einsatz Lermas in der Regionalliga momentan ausgeschlossen.

Foto: IMAGO
Auflaufen dürfte der Youngster in der UEFA Youth League sowie im Premier League International Cup. Doch ändert sich an Lermas misslicher Lage bis zum Winter nichts, wird ein Leihgeschäft unweigerlich wieder zum Thema werden. Dennoch besteht in der Dortmunder Chefetage kein akuter Handlungsdruck. Dank eines langfristigen Arbeitspapiers bis 2031 besitzt der Ecuadorianer beim BVB noch jede Menge Zeit, um die gewünschte Entwicklung zu nehmen.







































