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·11. Februar 2026

Vom Zettel ins Profitraining: Mit David Fürst bekommt das nächste Talent eine Chance

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Vom Zettel ins Profitraining: Mit David Fürst bekommt das nächste Talent eine Chance

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Redaktion

11 Februar, 2026

Vor genau einer Woche erlebte David Fürst beim Youth-League-Spiel gegen Inter Mailand vor 50.000 Zuschauern sicherlich sein persönliches Karriere-Highlight. Nun wurde der 18-Jährige zum Training bei den Profis hochgezogen. Mit David Fürst steht das nächste Talent beim 1. FC Köln bereit.

Einige Spieler der U19 performen beim Rekord-Duell in der Youth League stark und spielten sich in den Fokus von FC-Coach Lukas Kwasniok. David Fürst trainierte am Mittwoch mit den Profis und kann seine Chance vielleicht nutzen.

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David Fürst im Kreise der U19 des 1. FC Köln beim Spiel gegen Inter (2. v. r.)

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Es war sicherlich das Highlight der Kölner Youngster: Genau vor einer Woche rollte der Ball im „großen“ Stadion vor 50.000 Zuschauern – Flutlichtspiel in der Königsklasse des Nachwuchses, dann auch noch gegen Inter Mailand. Auch, wenn das Ergebnis am Ende eine Enttäuschung war, es war sicherlich ein einmaliges Erlebnis. Bislang – zumindest für den Großteil der Spieler. Denn nicht viele schaffen am Ende den Sprung zu den Profis. Einer, der einen richtig starken Eindruck gegen die Italiener hinterließ war David Fürst. Der 18-Jährige zeigte mit starken Grätschen, einem guten Stellungsspiel, dass er durchaus ein Hoffnungsträger der Kölner sein kann. Unter anderem Fürst scheint seine Chance sich zu zeigen, genutzt zu haben. Denn seine Leistung blieb wohl auch FC-Cheftrainer Lukas Kwasniok nicht verborgen.

„Zwei, drei Jungs auf dem Zettel“

Und so stand der Rechtsverteidiger am Mittwoch zusammen mit den FC-Profis auf dem Rasen am Geißbockheim und absolvierte gemeinsam mit der Mannschaft das Training zur Vorbereitung auf das Duell gegen den VfB Stuttgart. Der U19-Spieler ist mit seinen 1,85 Metern nicht nur als Rechtsverteidiger einsetzbar, Fürst kann ebenfalls Positionen im rechten oder linken Mittelfeld bekleiden. Seine Jugend verbrachte der Youngster bei Borussia Mönchengladbach, wechselte im Sommer 2022 zur U17 des 1. FC Düren. Nur ein Jahr später, im Sommer 2023 kam der heute 18-Jährige ablösefrei zum 1. FC Köln, spielte zunächst in der U17 und ist seit 2024 Teil der U19 der Geißböcke. Im Oktober vergangenen Jahres stand Fürst im Hinspiel der Zeiten Runde der Youth League gegen Racing Union YL noch nicht auf dem Platz.

Zum Rückspiel konnte sich der Youngster allerdings wohl empfehlen und wurde von Ruthenbeck für knapp 30 Minuten eingewechselt. Seitdem absolvierte Fürst in den folgenden drei Youth League Spielen alle Duelle über die gesamte Spieldauer. Auch in der U19 DFB-Nachwuchsliga scheint es rund zu laufen. Nur vier Mal war der 18-Jährige nicht Teil des Kaders, die restlichen neun Begegnungen stand Fürst in der Startelf. Nun durfte das Talent sich auch bei den Profis zeigen. Sicherlich auch, ob der starken Leistungen am vergangenen Mittwoch. Denn auch Kwasniok beobachtete die Partei gegen Mailand nicht nur privat. „Zwei, drei Jungs haben es auf meinen Zettel geschafft“, sagte Kwasniok zu seinen Beobachtungen während des Abends. Offenbar stand Fürst mit auf dem Papier. „Wie lange sie draufbleiben, hängt jetzt von ihnen ab“, so Kwasniok.

Für Fürst heißt es nun also, diese Chance gut zu nutzen. Ob es bereits am Samstag für den Kader reicht, wird sich morgen bei der Abfahrt der Profis zeigen.


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