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·14. Januar 2026

Von „Kwasni Yok“ zu Kwasni-Ok? Aufräumen vor der Bayern-Gala

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Hendrik Broschart

14 Januar, 2026

Banner in der Kurve, Gespräche mit der Mannschaft, Innenverteidiger-Not: Vor dem Duell mit Bayern München hat Lukas Kwasniok alle Hände voll zu tun. Sportlich trennen die Geißböcke und ihre Gäste derzeit Welten, dennoch will man sich im Gastspiel des Rekordmeisters beim 1. FC Köln nicht verstecken: Zwischen aussichtslos und jetzt-erst-recht.

Es ist viel los vor dem Aufeinandertreffen zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FC Köln: Zwischen aussichtslos und jetzt-erst-recht.

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Der 1. FC Köln traf bereits im DFB-Pokal auf den 1. FC Bayern München. (Photo by Lars Baron/Getty Images)

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Was würde FC-Coach Lukas Kwasniok dafür geben, sich vor dem Spiel gegen Bayern München allein auf die sportliche Herausforderung konzentrieren zu können? Doch neben der erdrückenden Bestform des Rekordmeisters und dem eigenen Innenverteidigermangel muss sich der 44-Jährige mit zahlreichen Nebenkriegsschauplätzen herumschlagen. Wie Kwasniok am Dienstagmittag auf der Pressekonferenz mitteilte, habe man klärende Gespräche geführt. Nicht nur mit Teilen der aktiven Fanszene, die das „Kwasni Yok“-Banner im Spiel gegen Heidenheim gespannt hatten, sondern auch mannschaftsintern. „Der Verein hat sich mit der Ultraszene über diese Dinge unterhalten. Die Dinge, die dazu geführt haben, sind jetzt ausgeräumt“, sagte Kwasniok und richtete den Fokus. „Nach Bayern kommt Mainz, und ich glaube, wir tun gut daran, uns gerade in Köln nicht so sehr um die Dinge drumherum zu kümmern, sondern uns auf unsere brutal harte Aufgabe zu konzentrieren: den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln.“

Die Pokal-Erinnerung trügt

Die Mannschaft von FCB-Trainer Vincent Kompany fertigte am vergangenen Wochenende den VfL Wolfsburg mit 8:1 ab. Die Bayern in Bestform hinterließen auch am Geißbockheim Eindruck: „Diese Aufgabe ist so unheimlich schwierig, weil die Bayern neben ihrer Vereinskultur, diesem ‚Mia san mia‘, eben auch dieses extreme Mindset in der aktuellen Mannschaft inklusive Trainer haben, sodass sie in jedes Spiel gehen und völlig am Anschlag sind“, sagte der Kölner Coach. So positiv die Erinnerung an den überzeugenden Kölner Auftritt gegen den Tabellenprimus im DFB-Pokal im September auch ist, die Geißböcke können kaum davon zehren. Im September schwamm der FC noch auf einer Euphoriewelle durch den starken Saisonstart und plagte sich nicht mit Personalausfällen herum.

Dennoch gilt es am Mittwochabend, die Unterstützung aus der Kurve auf den Platz zu übertragen und damit Kräfte freizusetzen, die das ungleiche Kräfteverhältnis auf dem Papier lindern können. Vorab steht fest: Die Gäste werden das Spiel bestimmen und den höheren Ballbesitzanteil verbuchen. Für den FC bedeutet das aber keineswegs, sich gegen die beste Offensive der Liga hinten reinzustellen. „Grundsätzlich wird die Herangehensweise nicht völlig anders sein. Wir müssen versuchen, mutig zu bleiben und das Stadion mitzunehmen. Das eröffnet den Bayern natürlich Räume, die sie dann nutzen können“, sagte der Trainer. „Die Wolfsburger haben das auch gut gemacht. Aber sie haben es nur eine Halbzeit lang durchgehalten. Ich glaube, anders hast du gar keine Chance. Dass wir von Beginn an mit Mann und Maus rund ums eigene Tor verteidigen werden, glaube ich nicht. Das geht nach hinten los.“

El Mala bleibt Edeljoker, neue Chance für Özkacar

Ein wesentlicher Teil der Kritik aus dem Fanlager resultiert aus Kwasnioks Umgang mit der Personalie Said El Mala. Dieser durfte am Wochenende gegen Heidenheim erst in der zweiten Hälfte ran. Nur Minuten später erzielte der 19-Jährige das lang ersehnte 2:2. Viele Fans würden den Unterschiedsspieler gerne öfter von Beginn an sehen. Inzwischen ist El Mala bei Kwasniok jedoch wieder Edeljoker, wie zu Saisonbeginn. Stand jetzt sei Joker El Mala erfolgreicher, als ihn von Beginn an von der Leine zu lassen: „Ich habe den besten Einwechsler der ganzen Liga zur Verfügung. Aber er ist definitiv nicht der beste Spieler der Bundesliga. Wir haben es gemeinsam geschafft, dass er jetzt einen Marktwert von 40 Millionen hat. Den hat er durch seine Scorer generiert. Nicht durch Einsätze in der Startelf. Und die Scorer generiert er zu 95 Prozent in der zweiten Halbzeit“, erklärte der Coach.

Spannender ist die Frage, wie Kwasniok die knifflige Situation in der Innenverteidigung angehen wird. Gegen die Bayern wird Cenk Özkacar zum Zug kommen. Obwohl er gegen Heidenheim noch über 90 Minuten auf der Bank saß, soll er gegen die potente Münchner Offensive von Anfang an ran, auch wenn er in der Vergangenheit nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinauskam. „Er ist für uns ein wichtiger Spieler. Aber es ergibt sich halt nicht immer, dass du einen Innenverteidiger wechseln musst. Gegen Heidenheim war es zum Beispiel so, dass ich Jahmai vorgezogen habe, um ein fußballerisches Element zu bringen. Gerade gegen die Bayern wirst du eher nicht so häufig den Ball haben, sondern musst verteidigen. Insofern wird Cenk beginnen und seine Bewährungsprobe bekommen, so wie er das gegen Dortmund auch getan hat“, verkündete der FC-Trainer am Dienstag.

Kwasniok: “Können uns nicht darauf verlassen, dass sie einen schlechten Tag erwischen”

Angesichts der sich auftürmenden Probleme der Domstädter und der bestechenden Form der Bayern wäre ein Punktgewinn sehr überraschend. Den Kölnern bleibt nichts anderes übrig, als den Status quo zu akzeptieren und auf glückliche Fügungen zu hoffen: „In Bezug auf das reine Ergebnis ist es das schwierigste Spiel, das ist schon richtig. In Bezug auf Motivation und Überraschungseffekt ist es das leichteste Spiel. Und so versucht man eben, an die Sache heranzugehen. Du kannst dich nicht darauf verlassen, dass die Bayern mal einen schlechten Tag erwischen oder einen schlechten Zugang zum Spiel haben, wie es vielleicht mal in der Vergangenheit der Fall war“, so Kwasniok.


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