RB Leipzig
·2. Februar 2026
Von Messi geadelt: Brajan Gruda, der Mann mit dem Laserblick

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·2. Februar 2026

Wer sich Brajan Grudas Highlight-Videos ansieht, merkt schnell, dass Marcel Schäfer nicht zu viel verspricht, wenn er über unseren Neuzugang sagt: „Brajan bringt einen guten Speed mit, ist technisch versiert und kreativ, hat dazu eine gute Ballkontrolle.“
Im Januar 2023 debütiert der Linksfuß für den 1. FSV Mainz 05 in der Bundesliga. Bei den 05ern wissen sie zu diesem Zeitpunkt schon längst, welches Juwel sie in den eigenen Reihen haben.
Schnell macht sich der in Speyer geborene Sohn albanischer Eltern einen Namen. Im neunten Einsatz gelingt ihm sein erstes Bundesliga-Tor. Der Teenager wird zum Dreh- und Angelpunkt bei den Rheinhessen. Nach 30 Erstliga-Spielen, vier Toren, drei Vorlagen und etlichen fußballerischen Kabinettstücken zeigen im Sommer 2024 viele europäische Top-Clubs großes Interesse an Brajan.
Auch die Roten Bullen waren damals dran, wie unser Geschäftsführer Sport Marcel Schäfer heute verrät: „Wir hätten ihn 2024 gern nach Leipzig geholt. Auch danach ist der Kontakt nie abgerissen.“
Im Sommer 2024 lockt die Premier League – und mit Fabian Hürzeler ein deutscher Trainer. St. Paulis Aufstiegscoach übernimmt zur Saison 2024/25 bei Brighton & Hove Albion. Brajan Gruda ist sein absoluter Wunschspieler. „Ich habe gesehen, welch großen Einfluss er vergangene Saison in der Bundesliga hatte. Er ist ein Spieler, den ich sehr bewundere“, sagt Hürzeler bei Brajans Verpflichtung. Brighton macht ihn zum Mainzer Rekordverkauf.
Erstmals weit weg von zu Hause. Eine neue Sprache, eine neue Liga, ein anderer Fußball. Der Gewinner der Fritz-Walter-Medaille in Silber 2023, die jedes Jahr an Deutschlands beste Talente vergeben wird, reift auf der Insel.
Das zeigen auch seine Highlightclips: Brajan überzeugt nicht nur mit seinen Eins-gegen-eins-Qualitäten und seinem sauberen ersten Kontakt. Er ackert als Offensivspieler fleißig nach hinten, erobert durch geschickte Zweikampfführung auch gegen körperlich überlegene Gegenspieler die Kugel.

Eine seiner größten Stärken ist aber bereits zu erkennen, als der 21-Jährige zunächst im Nachwuchs des Karlsruher SC und ab 2018 in Mainz kickt: Sein Laserblick. Unsere neue Nummer zehn antizipiert Spielsituationen früh, erkennt freie Räume – und wirkt dabei oft so, als hätte er einen zusätzlichen Blickwinkel auf das Spiel.
Egal, ob auf der Acht, der Zehn oder auf den Außen: Brajan spielt nicht nur schnell, er denkt schnell.
Deshalb sind Marcel Schäfer und sein Team „sofort Feuer und Flamme“, als sich die Tür für eine Leihe zu den Roten Bullen öffnet. Das Offensivjuwel kommt mit 39 Premier League-Einsätzen im Gepäck (zwei Tore, fünf Assists) nach Leipzig.
Das Talent unseres Neuzugangs bleibt auch dem mehrmaligen Weltfußballer Lionel Messi nicht verborgen. Im Oktober 2025 präsentiert der Argentinier in einem Werbeclip zehn vielversprechende Talente auf Spielkarten – darunter Brajan Gruda.

Wer weiß, vielleicht begegnen sich Messi und Brajan schon bald persönlich in den USA, Mexiko oder Kanada. Erst vor wenigen Tagen verrät unser Neuzugang im Sky-Interview, dass es sein großer Traum ist, mit der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 dabei zu sein. „Die Leistung muss stimmen. Deswegen gebe ich alles.“
Bundestrainer Julian Nagelsmann dürfte den 1,78 Meter großen Offensivspieler längst in seiner Kontaktliste abgespeichert haben. Vor der Heim-EM 2024 durfte Brajan bereits einen Teil des EM-Trainingslagers mit der Nationalmannschaft absolvieren.
Bei den Roten Bullen wird Brajan Gruda mit Toren, Tacklings und entscheidenden Tiefenpässen alles dafür geben, um nach David Raum, Ridle Baku und Assan Ouédraogo schon bald der vierte aktuelle deutsche A-Nationalspieler von RB Leipzig zu werden.
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