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·20. April 2026

Von Spiel zu Spiel denken: Kompany will nicht vom Triple sprechen

Artikelbild:Von Spiel zu Spiel denken: Kompany will nicht vom Triple sprechen

Vincent Kompany hat dem FC Bayern nicht nur die Meisterschaft beschert, sondern auch eine klare Identität. Nach dem Titelgewinn gewährte der Trainer spannende Einblicke in die Denkweise seiner Mannschaft – und machte deutlich, warum die Münchner aktuell so erfolgreich sind.

Trotz ausgelassener Feierlichkeiten bleibt der Belgier seiner Linie treu. „Wir dürfen heute ein, zwei Bier trinken“, sagte Kompany nach dem Titelgewinn – nur um direkt klarzustellen: „Aber wichtig ist: Voller Fokus.“ Genau dieser Ansatz zieht sich durch die gesamte Saison der Bayern.


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Während Fans und Medien bereits vom möglichen Triple träumen, bleibt Kompany bewusst auf dem Boden. „Ich will erst mal in Leverkusen gewinnen“, betonte der 40-Jährige mit Blick auf das anstehende Pokal-Halbfinale.

Seine Philosophie ist klar: Denken von Spiel zu Spiel – ohne sich von großen Zielen ablenken zu lassen. „Ich weiß, wie ein Halbfinale ist. Das ist höchstes Niveau. Da muss alles klappen“, erklärte er. Entscheidend sei einzig die Überzeugung, das nächste Spiel gewinnen zu können.

Maximale Intensität als Grundlage

Der Grundstein für den Erfolg wurde laut Kompany schon früh gelegt. Bereits in der Vorbereitung und sogar in Freundschaftsspielen habe das Team mit maximaler Intensität gearbeitet. „Für uns war jedes Spiel dermaßen intensiv, dass wir gar nicht auf das nächste Spiel schauen konnten“, so der Bayern-Coach. Dieser Ansatz sorgt dafür, dass die Mannschaft konstant auf höchstem Niveau performt – unabhängig vom Gegner oder Wettbewerb.

Auffällig ist die Balance, die Kompany in seinem Team etabliert hat. Er erlaubt seiner Mannschaft, Erfolge bewusst zu genießen – verlangt aber gleichzeitig, diese schnell wieder abzuhaken. „Am Tag eines Spiels musst du schätzen, was du erreicht hast. Und am nächsten Tag musst du alles vergessen“, erklärte er. Diese Haltung verhindert Selbstzufriedenheit und hält die Spannung hoch.

„Ich vertraue der Mannschaft“

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Foto: IMAGO

Neben der sportlichen Komponente hebt Kompany vor allem den Teamgeist hervor. Schon in schwierigen Phasen habe die Mannschaft an sich geglaubt und den Zusammenhalt bewahrt.

„In schwierigen Momenten ruhig bleiben und Vertrauen haben“, lautet sein Credo. Diese Ruhe überträgt sich auch auf die Spieler – ein entscheidender Faktor in engen Spielen.

Im Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain wird Kompany im Hinspiel gesperrt fehlen. Eine Situation, die ihn zwar ärgert, aber nicht aus der Ruhe bringt. „Ich vertraue der Mannschaft“, stellte er klar und betonte, dass es nicht um ihn, sondern um das Team gehe.

Die Botschaft ist eindeutig: Beim FC Bayern zählt aktuell nur das Hier und Jetzt. Und genau diese kompromisslose Fokussierung könnte am Ende der Schlüssel sein, um aus einer starken Saison eine historische zu machen.

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